„Das Handy kann keine Fehlhaltungen korrigieren“

Belecke..  „Grundsätzlich ist das, was einen motivieren kann, immer gut“, sagt Michael Heppe, der zwischen den Geräten in seinem Fitnessstudio Getfit entlanggeht. Den Apps steht er trotzdem etwas skeptisch gegenüber. „Technisch versierten Menschen fällt es mit Sicherheit leicht, Apps in ihr Training einzubauen, allerdings fehlt da auch die persönliche und individuelle Beratung, die man sonst auf der Trainingsfläche bekommt.“ So würden Trainer, bevor sie einen Trainingsplan entwickeln, oftmals nach der sportlichen Erfahrung fragen, während Apps Trainingspläne aus sehr wenigen Daten entwickeln.

Offen für neue Entwicklungen

Als Wissensquelle seien Apps aber laut Michael Heppe keine schlechte Sache. Er möchte sich vor den technischen Entwicklungen in der Branche nicht verschließen. „Das Personaltrainer irgendwann eventuell mit Apps zusammenarbeiten und diese zur Unterstützung heranziehen, kann ich mir gut vorstellen“, meint er. Trotzdem betont er, dass Apps den Trainer und die individuelle Beratung und Betreuung nicht ersetzen können: „Das Handy kann keine Fehlhaltungen korrigieren.“

Als Hilfsmittel empfiehlt er aber Apps wie Runtastic - zur Motivation. Besonders Programme, die zur Überwachung der Ernährung entwickelt wurden, findet er gut. „Man ist nur eine Stunde am Tag im Studio. Es zählen aber 24. Da ist Ernährung schon ein wichtiger Faktor.“ Er selbst benutze solche Apps nicht.