Crowdfunding soll Hirschbrücke ermöglichen

Die Fundamente
Die Fundamente
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Verein Bilsteintal möchte den Bau der Hirschbrücke durch Spenden über eine Internetplattform ermöglichen. Die Aktion ist bereits angelaufen.

Warstein..  Eine Brücke für die Besucher des Wildparks im Bilsteintal, ein Durchgang für die Rothirsche von einer Wiese zur anderen, eine überdachte Aussichtsplattform: Mit dem Bau der sogenannten Hirschbrücke möchte der Bilsteintalverein den Wildpark attraktiver und zukunftsfähiger machen.

Über eine Internetplattform sollen in den nächsten drei Monaten via Crowd­funding 10 000 Euro zusammenkommen. „In den ersten Jahren ging es darum, das Bestehende zu sichern“, sagt Stefan Enste vom Verein Bilsteintal. Mittlerweile sei man dabei, das Bilsteintal zu gestalten. Gehege werden verbessert und ausgebaut, die Wege im Park beschildert. Jetzt steht das Projekt Hirschbrücke auf dem Plan.

„Mit dem Bau der Hirschbrücke wollen wir den Wildpark interessanter gestalten“, sagt Enste. Das Gehege der Rothirsche bestehe aus zwei Wiesen – beide verbunden durch einen schmalen Durchgang. Zwischen den Zäunen der Wiesen gibt es einen Weg für Besucher, der am Durchgang zwischen den beiden Hirsch-Wiesen endet. Die Brücke soll Abhilfe schaffen. Diese sei laut Verein aber nicht nur eine Brücke, sondern auch eine Schutzhütte mit weiter Aussicht über das Rothirsch-Gehege und das Bilsteintal.

Sie solle Besucher motivieren, den gesamten Rundweg durch den Wildpark zu gehen und alle Tiere dort kennenzulernen. Die Ziele seien die Steigerung der Attraktivität des Parks sowie weiterhin steigende Besucherzahlen. Die seien nötig für dessen nachhaltige Entwicklung und für dessen Sicherung als zukünftiges Ausflugsziel.

Um das zu finanzieren, setzt der Verein nun auf die Internetplattform „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Hellweg. Einen Teil möchte er selbst beisteuern – aus Mitgliedsbeiträgen, aus Einnahmen verschiedener Veranstaltungen im Bilsteintal und aus dem Erlös des Betriebs der Bilsteinhöhle. Das Crowdfunding soll den Rest liefern.

Nächstes Projekt: Höhlenbeleuchtung

Die Planung hat der Architekt des Lörmecketurms, Johannes-Ulrich Blecke, übernommen. Die Statik berechnete Laurentius Luttermann (selbst Mitglied im Verein). Die Ausführung liegt in den Händen von Martin Dicke.

Das Team vom Bilsteintal hat im Frühjahr schon die zehn Fundamente ausgeschachtet und betoniert. „Wenn nichts dazwischen kommt, geht es im Herbst an die Höhlenbeleuchtung“, kündigt Enste das nächste Projekt an. Im September 2011 hatte der Bilsteintalverein den Wildpark und die Tropfsteinhöhle in Warstein von der Stadt übernommen.

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