Brückenschlag hält Rangetriftweg sauberer

Rangestraße mit Blick vom Abzweig (Rangetriftweg) Richtung Hauptstraße
Rangestraße mit Blick vom Abzweig (Rangetriftweg) Richtung Hauptstraße
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der geplante Brückenschlag der Firma Westkalk über den Rangetriftweg rückt in greifbare Nähe. Der Gestattungsvertrag wurde in der vergangenen Woche unterzeichnet und auch die Baugenehmigung beantragt.

Warstein..  Der geplante Brückenschlag der Firma Westkalk über den Rangetriftweg rückt in greifbare Nähe. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, betont Westkalk-Geschäftsführer Franz-Bernd Köster. „Wir haben mit der Stadt eine Lösung gefunden.“ Das Problem war, dass die Planungen für die Brücke in deren hinterem Bereich auch eine Parzelle der Stadt tangieren.

„Es gab da zwischendurch einen kleinen Hänger, da die Stadt die Überfahrt über ihr Gelände nicht gestatten wollte“, führt Köster aus. Lediglich für ein Jahr wäre die Nutzung der Parzelle möglich gewesen. „Und wir investieren nicht eine halbe Million Euro und dürfen die Anlage dann nur ein Jahr nutzen.“

Diese Diskrepanzen wurden inzwischen ausgeräumt, so dass der Gestattungsvertrag in der vergangenen Woche unterzeichnet werden konnte. So wurde inzwischen auch die Baugenehmigung beantragt, mit deren Erteilung in den kommenden acht bis 14 Tagen gerechnet wird.

Entstehen wird eine klassische Brücke, die zweispurig unterfahren werden kann, und die künftig den innerbetrieblichen Steintransport von den öffentlichen Straßen fernhalten soll. Ursprünglich war eine so genannte Hamco-Röhre geplant als zentrales Element der Brückenkonstruktion geplant. Davon war man bereits im vergangenen Herbst abgerückt.

Neue Reifenwaschanlage

Mit in das Projekt zur Reinhaltung von Rangetriftweg und Rangestraße, bei der der Brückenbau den Löwenanteil ausmacht, gehört auch die neue Reifenwaschanlage. Auch hier wurden die Aufträge bereits erteilt. Dadurch, dass es nur noch eine Ausfahrt geben wird, muss jedes Fahrzeug, das das Gelände verlässt durch die Reifenwaschanlage. „Kein Auto bleibt ungewaschen“, betont der Westkalk-Geschäftsführer. Dadurch wird der Staub an der Range zusätzlich verringert.

Franz-Bernd Köster rechnet mit einer Bauzeit für die Brücke von etwa zwei Monaten. Die Auflagen für die Brücke habe man bereits vorrätig, noch errichtet werden müssen die Brückenpfeiler. Begonnen werden könne, sobald der Frost aus dem Boden raus ist.

„Die Baumaßnahme ist eine gute Sache, sie hilft beiden Seiten“, erklärt Köster. „Für uns ist der Ärger weg und wir müssen die Straße nicht mehr kehren und die Stadt hat einen sauberen Rangetriftweg.“ So schaffe das Projekt eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Vom innerbetrieblichen Verkehr wird die Straße nach Fertigstellung der Brücke nicht mehr belastet: „Dann fahren unsere Fahrzeuge den Rangetriftweg gar nicht mehr.“