Betriebswirtschaftlich kaum zu berechnen

Seit Mitte April geöffnet: Das Rüthener Biberbad.
Seit Mitte April geöffnet: Das Rüthener Biberbad.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Was kostet es die Stadt, dass das Biberbad bereits seit Mitte April geöffnet ist? Diese Frage galt es für Bürgermeister Weiken zu beantworten.

Rüthen..  Die (sicher nicht unerwünschte) Aufmerksamkeit hatten die Rüthener, als die Stadt stolz verkündete, das Biberbad bereits am 13. April zu öffnen – früher in diesem Jahr konnte man sich kaum in die Fluten eines reinen Freibades stürzen. Doch was kostet dieser frühe Termin? Die Frage stellte FDP-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Henze Bürgermeister Peter Weiken.

Ermittlung kaum möglich

Die Ermittlung der Mehrkosten im Vergleich zu einer Eröffnung etwa am 1. Mai sei nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen kaum möglich, antwortet der darauf. Die Mitarbeiter beginnen nämlich turnusmäßig immer Anfang März mit den Vorbereitungsarbeiten, Mitte des Monats ist das Wasser eingelassen, Heizung, Pumpen und Chemie im Einsatz. Bis 2013 seien danach bis Anfang Mai die Systeme aufeinander abgestimmt worden. Auch seien dann die Außenanlagen hergerichtet worden.

Die Arbeitsstunden der hauptamtlichen Mitarbeiter seien so aufgeteilt, dass keine auszuzahlenden Überstunden mehr anfielen. Aufgrund der immer häufiger schon im April vorkommenden warmen Sonnentage sei 2014 erstmals entschieden worden, das Bad bereits während der abschließenden Vorbereitungszeit zu öffnen. Noch nicht vollständig hergerichtete Außenanlagen und größere Temperaturschwankungen des Wassers seien von den Besuchern zu akzeptieren. Weiken: „So wurde auch Anfang 2015 wieder entschieden“.

Mehr Besucher gleich höhere Kosten

Natürlich bedeuten mehr Besucher auch höherer Kosten, etwa durch Wasser der Duschen. Aber das werde man im Ergebnis kaum merken: „Die Jahreskosten sind weniger von dem Eröffnungstermin abhängig als viel mehr von dem Wetter und den Besucherzahlen in den Monaten Juni, Juli und August.“

Auch ein vergleich mit den Vorjahren sei nur schwer möglich, da Einsparpotenziale genutzt worden seien.