Bestes Ergebnis seit fünf Jahren

Einbau neue Lüftungsanlage Allwetterbad Warstein
Einbau neue Lüftungsanlage Allwetterbad Warstein
Foto: Stefan Pohl
Was wir bereits wissen
  • Trotz der verregneten Sommerferien ist die Besucherzahl im Allwetterbad gestiegen
  • Ursache ist die im Juni eingebaute Riesenrutsche
  • Investitionen in Höhe von 600 000 Euro in neue Lüftungsanlage

Warstein..  Das durchwachsene Wetter in den Sommerferien hat den Besucherzahlen im Allwetterbad nicht geschadet – im Gegenteil. Von Juni bis August zählte Bad-Leiter Patrick Pauschert 37 507 Gäste. Das ist das beste Ergebnis seit 2011, als seinen Angaben zufolge im selben Zeitraum knapp 40 000 Besucher die Kasse passierten.

Und auch in den verregneten Sommerferien wurden mit 16 900 Gästen rund 2000 mehr gezählt als 2015 – das beste Ergebnis seit 2012. Pauschert nannte das „sehr erfreulich“ und äußerte die Hoffnung, das Jahresergebnis von 111 000 Besuchern aus dem Vorjahr noch übertreffen zu können, „wenn sich das weiter so positiv entwickelt“.

Als Grund für den Aufschwung gilt der Einbau der Riesenrutsche auf dem Gelände im Juni dieses Jahres zum Start in die Freibadsaison. „Viele Eltern sagen: Meine Kinder waren lange nicht mehr da. Durch den Einbau der Rutsche sind sie wiedergekommen“, erklärte Pauschert das Phänomen. Die jüngsten Besucherzahlen seien „die Bestätigung dafür, mit dieser Investition alles richtig gemacht zu haben.“ Dennoch werde wirtschaftlich am Ende ein „dickes Minus“ stehen – die Einnahmen deckten die Kosten nicht.

Investition in Lüftungsanlage

Apropos Kosten. Auch in diesem Bereich tut sich etwas im Allwetterbad. Der Einbau einer neuen Lüftungsanlage für die Umkleidekabinen, das Sportbecken und die Duschen mit einem Investitionsaufwand von 500 000 Euro ist Pauschert zufolge in vollem Gang. 2017 werde noch eine neue Lüftungsanlage für das Erlebnisbecken eingebaut. Kosten: 100 000 Euro. Die Anlage soll sich wegen der Einsparung von Strom und Gas innerhalb von fünf Jahren amortisiert haben.

Grundreinigung steht an

Darüber hinaus steht in den nächsten Wochen die jährliche Grundreinigung an. Das bedeutet nach den Worten des Badleiters: Das Wasser aus dem Becken ablassen, saubermachen, desinfizieren. „Das machen wir selbst“, erklärt Pauschert. Nur für die Reinigung der Speicher, die das Wasser vorhalten, werde eine Spezialfirma benötigt.

Wegen der Kombination aus Lüftungsanlage und Grundreinigung wird das Bad erstmals für vier Wochen geschlossen – vom 24. Oktober bis zum 18. November. Schul- und Sportschwimmen muss daher in dieser Zeit zum Teil ausfallen, vor allem Reha-Maßnahmen, konnten dem Badleiter zufolge nach Belecke und Sichtigvor verlegt werden.

Vor der Pause soll die zweite von drei Saunanächten am kommenden Samstag von 17 bis 24 Uhr noch einmal Gäste ins Allwetterbad locken. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 15,50 Euro, an der Abendkasse 18 Euro.