„Bester Warsteiner Herbst aller Zeiten“

Nochmal richtig voll wird es am Montag in der Warsteiner Innenstadt:
Nochmal richtig voll wird es am Montag in der Warsteiner Innenstadt:
Foto: Anna Gemünd
Was wir bereits wissen
  • Brauerei ist mit dem Stadtfest rundum zufrieden
  • Verkehrs- und Gewerbeverein will Freitag gerne zum tag für Jugendliche machen
  • Wettbewerb der Ortsvorsteher sofort etabliert

Warstein..  Mit Superlativen hält man sich bei der Warsteiner Brauerei ja eigentlich zurück – doch der zurückliegende Warsteiner Herbst lässt die Verantwortlichen ins Schwärmen geraten: „Das war der bisher beste Warsteiner Herbst, den es gab“, sagt Peter Himmelsbach, Geschäftsführer Technik der heimischen Brauerei, nach vier Tagen Stadtfest.

Und mit dieser Meinung ist er nicht allein: Auch der Verkehrs- und Gewerbeverein sowie die Besucher sind rundum zufrieden. Natürlich liegt dies nicht zuletzt an dem goldenen Oktober-Wetter, das den Warsteinern an allen vier Festtagen strahlenden Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen bescherte. „Diesen Faktor können wir natürlich nicht beeinflussen, aber es war schon toll, dass das Wetter – wie schon zur WIM – so super mitgespielt hat“, zeigte sich auch Brauerei-Pressesprecherin Sinje Vogelsang gestern im WP-Gespräch begeistert. Sie identifizierte auch drei Höhepunkte des Festes, von denen sich einer quasi vom Start weg als Anziehungspunkt etabliert hat: Neben der Brauertaufe und dem Brauerumzug habe es der Wettbewerb der Ortsvorsteher auf Anhieb geschafft, die Besucher anzulocken und Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen zu begeistern. „Man spürte, dass die Ortsteile dabei näher zusammenrücken“, so Vogelsang, „und es kamen schon direkt danach Anfragen, ob es eine Neuauflage im nächsten Jahr gebe.“

In einer ersten Bilanz, die die Brauerei am Montagvormittag zog, waren sich laut Vogelsang alle Beteiligten einig: „Es waren noch nie so viele Gäste da wie in diesem Jahr.“ Auch die Auszubildenden der Brauerei, die maßgeblich an der Organisation des Brauerumzuges beteiligt waren, hätten von einem „tollen Gemeinschaftsgefühl“ gesprochen. Genau das für die gesamte Stadt zu intensivieren – das wünscht sich Dietmar Lange. Er sieht den Warsteiner Herbst „auf einem guten Weg, sich als Fest für die gesamte Stadt zu etablieren.“ Gegenüber der WP äußerte der Ortsvorsteher der Kernstadt einen Wunsch: „Ich fände es sehr schön, wenn der Brauerumzug noch mehr als eine Präsentationsmöglichkeit für alle Ortsteile gesehen würde. Wir sind eine Stadt – das können wir zu diesem Anlass nach innen und außen zeigen.“

Jugendliche stärker einbinden

Christoph Schmitt- Nüse will zwar nicht in Superlativen sprechen, bestätigt aber die positive Bilanz der Brauerei: „Ich habe den Eindruck, dass immer mehr Bürger unser Konzept des Warsteiner Herbstes annehmen.“ Der Vorsitzende des Warsteiner Verkehrs- und Gewerbevereins will über alle vier Festtage eine „auffallend gute Stimmung“ wahrgenommen haben. Diese sei aber kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen. „So ein Fest ist immer auch ein Rohdiamant, den man noch schleifen kann.“ Man sei mit den unterschiedlichen Konzepten für die einzelnen Tage – der Samstag als Bürgerfest, der Sonntag mit dem Umzug als Familientag und der Montag eher für die älteren Bürger – auf einem guten Weg.

„Schön wäre es jetzt noch, wenn es uns gelänge, an dem Freitag einen Schwerpunkt auf die Jüngeren zu legen“, hofft Schmitt-Nüse auch auf Engagement aus den Reihen der Jugendlichen . „Wir wissen, dass viele junge Leute aus unserem Stadtgebiet in Bands musizieren – ihnen am Freitag eine Bühne zu bieten, wäre eine schöne Bereicherung für den Warsteiner Herbst“, so Schmitt-Nüse.