Berlingser sind gegen Solarpark
29.08.2009 | 06:00 Uhr 2009-08-29T06:00:00+0200
Berlingsen. Der geplante Solarpark stößt im Ortsteil Berlingsen auf Kritik. Die Bürger befürchten Beeinträchtigungen ihrer Wohnqualität. Mit einer Unterschriftensammlung und einem Offenen Brief an den Bürgermeister machten sie ihrem Ärger Luft.
Die Berlingser Bürger wehren sich gegen den geplanten, großflächigen Solarpark. Die Art und Weise wie dieses Thema im Planungs- und Umweltausschuss behandelt worden ist, hat bei vielen Berlingser Bürgern für starke Verärgerung und Enttäuschung gesorgt.
Planverfahren
In einem Offenen Brief an Bürgermeister Gerd Brune äußerten sie gestern ihre Bedenken. „Es ist schon sehr bemerkenswert dass trotz der vielen Bedenken von 30 Anwohnern im Ausschuss nur gut eine Woche später am 1. September im alten Rat über die Aufnahme des Planverfahrens entschieden werden soll”, heißt es in dem Schreiben, dem 86 Unterschriften von Berlingser Bürgern hinzugefügt worden sind.
Weniger Wohnqualität
Sie fürchten um eine erhebliche Minderung der Wohnqualität und um echten Wertverlust ihrer Häuser und Baugrundstücke. Es gibt sogar eine Standortalternatiove. Die Firma Barnhausen hat die Erddeponie in in Berlingsen vorgeschlagen, In einer Bürgerversammlung in Berlingsen ist dies vorgeschlagen worden. Die Argumente: Kein Verbrach von wertvollem Ackerland, Nutzen einer bestehenden Sonderfläche, ausbaufähig, optimale Energieausbeute für den Investor am Brandholz, konsensfähig für die Berlingser Bürger, da weit entfernt von Wohnbebauung.
Bürgerversammlung
Die Bürger wünschen sich für die Zukunft, dass Bürgermeister, Politik und Verwaltung klare Rahmenbedingungen für die nächsen Investoren solcher Solarparks vorgeben. Brune hat daraufhin sofort reagiert. Er hält es für sinnvoll und im Interesse eines Ausgleichs für notwendig, vor der Beschlussfassung im Rat über die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens mit den Betroffenen über die Auswirkungen zu reden, damit deren Argumente in die Entscheidungsfindung einfließen können.
Investor eingeladen
Der Bürgermeister wird deshalb zu diesem Tagesordnungspunkt vorschlagen, zunächst vor einer weiteren Beschlussfassung im Sinne des Ausschussbeschlusses die Berlingser Bürger zu einer Bürgerversammlung einzuladen. An diesem Abend soll auch der Investor eingeladen werden, um über das Projekt zu informieren.
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