Beim Jobcenter offene Türen eingerannt

In seinem früheren Beruf als Zeitungsredakteur hatte Gerd Hesper regelmäßig mit Behörden zu tun. Als er sich im vergangenen Jahr erstmals als „Behördenbegleiter“ zur Verfügung stellte, erwartete er nichts Gutes.

„Ich habe offene Türen eingerannt beim Jobcenter, ein tolles Erlebnis“, berichtete er, wie er seine Erwartung vollends revidieren musste: „Mein Bild von Behörden hat sich deutlich gewandelt“. Er berichtete in diesem beispielhaften Fall von einer Flüchtlingsfamilie mit Duldungsstatus, die aus der städtischen Unterkunft in eine normale Mietwohnung ziehen musste. Das sei mit verschiedenen Behördengängen verbunden gewesen, um Hilfsgelder zu bekommen und die Bestätigung, eine eigene Wohnung anmieten zu können.

Kompetente Hilfe

Als Behördenbegleiter sei er im nicht immer einfachen Umgang mit Behörden behilflich. Er habe auch die Berechtigung, bei den Gesprächen mit den Betroffenen im Amt dabei zu sein.

So kann er nicht nur moralische Unterstützung leisten, denn Gerd Hesper wurde vorab geschult, um fachkundig und kompetent helfen zu können.