Bei Hitzeperioden flexibel sein

Bei dieser Hitze ist wohl den meisten nach einem Sprung ins Wasser, um sich abzukühlen. Blöd für die, die bis abends im Büro sitzen und arbeiten müssen. Je nach Länge der Arbeitszeit und vor allem der Öffnungszeiten der Schwimmbäder lohnt es sich wenig bis gar nicht, dort am Endes des Tages noch vorbeizuschauen. Würden die Allwetterbad-Betreiber sich aber entscheiden, ihre Türen ein wenig später zu schließen, könnte das schon anders aussehen.


Wer es schafft, um 18 oder 19 Uhr im Schwimmbad zu sein, hätte dann unter Umständen die Möglichkeit, sich dort noch vier bis drei statt nur zwei Stunden oder eine abzukühlen. Vielleicht mögen die Besucherzahlen in Bädern gegen Abend abnehmen. Aber wäre eine entspanntere Atmosphäre mit weniger Trubel nicht ein Pluspunkt für Leute mit einem langen Arbeitstag? Für späte Schwimm- und Fitnesskurse könnte ein Bereich des Beckens abgesperrt werden.


Wäre da noch das Geld. Längere Öffnungszeiten bedeuten höhere Betriebs- und Personalkosten, keine Frage. Aber vielleicht wäre das ja zumindest zeitweise durch etwas wie einen erhöhten Abendpreis abzufedern. Allzu lange wird die Hitzeperiode nicht anhalten.