Bei Erstrettung immer auf aktuellem Stand

In Kooperation mit dem DRK Rüthen absolvieren Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe einen Erste-Hilfe-Lehrgang.
In Kooperation mit dem DRK Rüthen absolvieren Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe einen Erste-Hilfe-Lehrgang.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Sie haben sich beide dem Retten von Menschenleben verschrieben: DLRG und DRK. Seit mehr als 30 Jahren führen die Rüthener DLRGler daher schon gemeinsam mit dem Ortsverein des Roten Kreuzes regelmäßige Lehrgänge in der Ersten Hilfe durch.

Rüthen..  Sie haben sich beide dem Retten von Menschenleben verschrieben: DLRG und DRK. Seit mehr als 30 Jahren führen die Rüthener DLRGler daher schon gemeinsam mit dem Ortsverein des Roten Kreuzes regelmäßige Lehrgänge in der Ersten Hilfe durch. Denn es ist ein besonderes Anliegen der DLRG Mitglieder, in Sachen Erstrettung immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

„Ich weiß nicht mehr wie’s geht.“ - „Da hat sich viel getan.“ - „Im Notfall könnte ich nichts mehr.“ - „Wollte ich immer schon mal wieder machen.“ - „Brauche ich für den Führerschein.“ - „Ist notwendig für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber und Gold.“ – Mit Sätzen wie diesen hatte der DLRG-Vorstand die Mitglieder aufgefordert, an einem acht Doppelstunden umfassenden Erste-Hilfe-Lehrgang teilzunehmen. Einige Teilnehmer waren dieser Einladung gefolgt. Wachdienstler, Schwimmausbilder, Führerscheinbewerber und andere waren gekommen, um sich so auf den Rettungsschwimmerlehrgang im Sommer vorzubereiten. Denn für das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber und Gold ist ein Erste-Hilfe-Lehrgang eine Grundvoraussetzung. Und so leitete Christian Schrewe die Schwimmer in Theorie und Praxis durch das Wochenende.

Über die stabile und einfache Seitenlage eines bewusstlosen Menschen und die Herzlungen-Wiederbelebung im Alleingang oder zu mehreren Personen bis hin zum Anlegen eines Verbandes in den unterschiedlichsten Varianten frischten die DLRGler ihr Wissen auf.

Bergen aus dem Fahrzeug geübt

Weitere Themen waren das Absetzen eines Notrufs, die viergliedrige Rettungskette, Gewalteinwirkung auf den Kopf, Krampfanfälle und das richtige Verhalten gegenüber einem Menschen mit Sonnenstich. Nicht fehlen durfte der Fremdkörper in der Luft- beziehungsweise Speiseröhre sowie korrektes Handeln bei Unfällen durch Strom. Ein weiterer wichtiger Punkt war bei allen Themenkomplexen auch die unterschiedliche Behandlung von Erwachsenen und Kindern.

Außerdem wurde das Bergen eines Verletzten aus einem Fahrzeug demonstriert. Auch das Absetzen eines Motorradhelms konnten die DLRGler üben.

Am Ende waren alle wieder auf dem aktuellen Stand und können sich alle „HELD“ im Sinne des DRK nennen (Hilfe rufen / Ermutigung und Trösten / Lebenswichtige Funktionen / Decke unterlegen). Jetzt freuen sich die bestens vorbereiteten Helferinnen und Helfer schon auf die kommende Wachdienstsaison im Biberbad – hoffentlich ohne Unfälle.