Bänke für Notfälle kennzeichnen

Warstein..  Ruhebänke zu nummerieren, damit Spaziergänger und Wanderer im Notfall einfacher beschreiben können, wo sie sich befinden – an diese knapp zwei Jahre alte Forderung der AG 60plus der SPD erinnert deren Vorsitzender Karl Jacobs. Denn getan habe sich seitdem nichts.

„Eine Nummer für sich bringt nichts“, erklärt Markus Teutenberg, Leiter des Betriebshofs, die weiter andauernde Prüfung. Schließlich müssten Polizei und Rettungskräfte mit eingebunden werden. „Es muss geprüft werden, mit welchem Aufwand das verbunden wäre.“ Auch auf Kreisebene sei das Thema schon einmal angesprochen worden, betont er.

Notrufpunkte im Wald

Der Betriebshof ist ohnehin nur für die Ruhebänke in der Feldflur zuständig. Dort könne man sich jedoch relativ einfach an markanten Punkten in der Landschaft orientieren, sagt Teutenberg. Im Wald, für den das Forstamt zuständig ist, sehe die Lage schon anders aus. Dort gehören aber nur wenige Bänke der Stadt, erklärt Förster Henning Dictus, andere wurden vom Naturpark Arnsberger Wald oder Vereinen aufgestellt. „In Zusammenarbeit mit ihnen wären Notfallnummern oder bestimmte Punkte im Wald bedenkenswert.“