Auf Gefahr für Trinkwasser hinweisen

Es werde sich in Sachen Kalksteinabbau in Warstein möglicherweise noch mehr ändern, spekulierte die Initiative Trinkwasser auf ihrem Stammtisch am Dienstag. Werner Braukmann brachte die neue Größe Rheinkalk ins Spiel, der offenbar Flächen im Bereich auf der Platte gehören. Das Gebiet sei 2008 neu aufgeteilt worden.

Heinz Rinkowski hat hingegen eine ganz andere Vermutung: Er glaubt, dass sich der Steinabbau immer weiter in Richtung Kallenhardt/Rüthen verlagern wird, „denn die neuesten Anlagen kommen inzwischen hierhin.“ Um diese Flächen besser kennen zu lernen, regte Karl-Heinz Berghoff eine Begehung im Frühjahr an. Dies begrüßte auch Werner Braukmann, der noch weitere Punkte anregte: Einen Vortrag über Rekultivierung, ein Gespräch mit einem Rechtsanwalt über das jetzt ergangene Urteil (gegebenenfalls macht dies der BUND über seine juristischen Experten, da die Initiative am Verfahren überhaupt nicht beteiligt war), und „eine Karte für Laien“. Man möchte die Informationen rund um den Steinabbau und die Gefahr für das Trinkwasser allen Bürgern verständlicher präsentieren. Da passt es gut, dass auch der Internetauftritt der Initiative aktualisiert werden soll. Und auch der BUND wird wohl bei seiner nächsten Jahreshauptversammlung, vermutlich Ende Februar, und beim „Tag des Wassers“ im März das Trinkwasserthema ansprechen.