Attraktionen machen Werbung

An Investitionen im Allwetterbad führt kein Weg vorbei. Und da darf nicht beim Austausch der Heizung und Lüftungsanlage Schluss sein. Denn das sieht kein Badegast. Und wegen einer modernen Heizung kommt niemand zum Schwimmen.


Stattdessen sind Attraktionen gefragt. Klar, längst wird gesprudelt, gibt es Angebote für die ganz kleinen Badegäste. Aber das gehört zum Standard bei anderen Anbietern, die sich ganz bewusst als „Spaßbad“ verstehen. Es muss also etwas her, welches das vorhandene Angebot sinnvoll ergänzt und zusätzliche Badegäste anspricht - und anlockt. Sowohl im Badbereich als auch außerhalb.


Die Stadtwerke müssen in den nächsten Jahren schon mehrere hunderttausend Euro in die Hand nehmen – doch gerade deshalb ist es sinnvoll, nicht bei den „unsichtbaren“ Dingen aufzuhören. Denn die Technik will schließlich auch finanziert sein. Das geht nur über Eintrittsgelder, die freilich nur dann fließen, wenn Badegäste sich ganz bewusst für das Warsteiner Angebot entscheiden.


Und selbst damit ist es noch nicht getan: Nur wenn andere wissen, was sie ohne Allwetterbad-Besuch verpassen, werden sie sich für eine Fahrt nach Warstein entscheiden. Es muss also auch Werbung gemacht werden – und zwar nicht für die tolle Technik.