Besuch des Pferdemarkts am Kirmes-Donnerstag ist Pflicht für viele Soester
31.10.2011 | 14:06 Uhr 2011-10-31T14:06:00+0100
Soest.Das Gedränge auf dem Pferdemarkt ist traditionell groß. Egal ob die Sonne scheint oder es in Strömen regnet: Ein Gang über den „Pferdemarkt“ ist für den echten Soester Pflicht. Das wird Kirmes-Donnerstag nicht anders sein.
Pferdemarkt - der traditionelle und so beliebte Treffpunkt für ein jährliches „Stelldichein“ der heimischen Bevölkerung. Genau genommen handelt es sich um einen „Vieh-, Landmaschinen- und Krammarkt“, denn rund 100 Händler bieten hier so ziemlich alles an, was man möglicherweise gar nicht braucht, am Ende dann aber doch irgendwie nicht ganz links liegen lassen kann. Irgendwas wird dann doch immer noch mitgenommen - vor allen Dingen bei den „billigen Jakobs“, den Marktschreiern, die mit Käse, Dauerwürsten und Früchten lautstark um die Gunst des Publikums kämpfen.
Pferde gab es beim „Pferdemarkt“ zur Allerheiligenkirmes jedoch eine ganze Weile nicht mehr. Aber die sind jetzt wieder im Kommen und der Pferdemarkt kann getrost weiter so heißen. Außerdem werden wie jedes Jahr Landmaschinen präsentiert. Traditionell stellen einige Landmaschinenhändler am und gegenüber des Osthofentores ihre Maschinen zur Schau. Die Bedeutung des Landmaschinenmarktes hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen, weswegen auch die Fläche des Parkplatzes an der Walburger-Osthofen-Wallstraße zwischenzeitlich für die Ausstellung erweitert wurde. Hier zeigen erneut acht Aussteller die neuesten Errungenschaften der modernen Landmaschinen-Technik.
Die Oldtimerfreunde „Haar-Börde“ präsentieren dort wieder alte Landmaschinen und Traktoren. So bieten alte und neue Zugmaschinen einen spannenden Kontrast und zeugen von den enormen technischen Entwicklungen der letzten Jahre.
Zahlreiche Händler bieten Gewürze, Textilien, Lederwaren, Blumenzwiebeln, Küchengeräte, u.v.a.m. zwischen Osthofentor und Walburger Unterführung an.
Kirmesgeld extra
Zum fünften Mal findet in diesem Jahr ein Pferdeschätzen statt. Unter dem Motto „Kirmesgeld extra“ kann man beim Einsatz von einem Euro bis zu 500 Euro gewinnen, ebenso weitere Geldpreise, Bummelpässe und Pferdemarkt-Pins.
Das Gedränge auf dem Pferdemarkt ist traditionell groß. Egal ob die Sonne scheint oder es in Strömen regnet: Ein Gang über den „Pferdemarkt“ ist für den echten Soester Pflicht. Das gemächliche Schieben über die Walburger-Osthofen-Wallstraße, das Sich-treiben-lassen von Stand zu Stand gehört für einige Generationen zur Kirmes wie das berüchtigte Bullenauge.
Für andere Altersgruppen ist der „Pferdemarkt“ fester Treff- und Ausgangspunkt für den weiteren Kirmesbummel. Geschäfte schließen oder machen erst gar nicht auf, Schulen beenden früher den Unterricht.
Gegenüber vom Osthofentor gegenüber werden sechs Pferde zu bestaunen sein. Eines allerdings steht etwas abseits und erfüllt eine besondere Aufgabe: mit einem Euro Einsatz soll das Gewicht dieses Pferdes geschätzt werden. Wer das Gewicht richtig rät oder mit seinem Tipp dem Gewicht am nächsten kommt, kann 500 Euro gewinnen. Der 2. Preis beträgt 300 Euro und der Drittplatzierte erhält immerhin noch 150 Euro für die Kirmeskasse.
Teilnehmerkarten gibt’s am Kirmesdonnerstag direkt am Pferdeschätzstand auf dem Pferdemarkt. Als Sofortgewinn am Schätzstand gibt es außerdem Pferdemarktpins und Bummelpässe für die Allerheiligenkirmes. Die anderen Gewinne werden am Freitag in der Bayern-Festhalle ausgegeben.
Sammler -Pin „Pferdemarkt 2011“
Am Pferdeschätzstand gegenüber dem Osthofentor gibt es nur am Kirmesdonnerstag von 8 bis 14 Uhr den vierten, in limitierter Auflage erstellten, Pferdemarktpin 2011. Er kostet 2,50 Euro.
Weitere Infos zur Soester Allerheiligenkirmes gibt es unter: www.allerheiligenkirmes.de
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