Ärger über verschmutzte Landstraße

Rüthen..  An sich nichts gegen das Anlegen eines Notüberlaufbeckens für bestehende Güllebehälter bei Kallenhardt hatten die Mitglieder des Bauausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung. Und doch gab es zwei Punkte, die sie monierten. Zum einen sollten sie das Einvernehmen zu dieser Baumaßnahmen erteilen, obwohl sie schon abgeschlossen ist. Zum anderen sorgte die enorme Verschmutzung der L 776 beim Transport der Erdmassen von einer Baumaßnahme im Industriegebiet Hankerfeld zum Güllebehälter für Unmut.

„Zeitlicher Druck“

„Es gab zeitlichen Druck, weil die Aushubmassen eher angefallen sind, als geplant“, beseitigte Stadtplaner Joachim Heidrich die Irritationen über die nunmehr erst nachträglich – und einstimmig – erfolgte Genehmigung. Das sei zwar für jeden Bauherren mit Risiko verbunden, letztlich aber legitim. Die Verschmutzung der Provinzialstraße hätte sich allerdings vermeiden lassen, wenn man eine Pflicht zur Reinigung in die Genehmigung hätte aufnehmen können, monierte Ditmar Kruse (SPD). Von vielen Beschwerden berichtete angesichts des Schmuddelwetters bei den Transporten auch Franz-Josef Dohle (BG). Die Pflicht zur Säuberung allerdings liege, so der Hinweis Heidrichs, beim ausführenden Bauunternehmen.