81 Unternehmen suchen Nachwuchsingenieure auf dem Soester Campus
08.04.2009 | 16:43 Uhr 2009-04-08T16:43:00+0200
Soest. (thb) Mehr als 80 Unternehmen haben gestern beim „2. Karrieretag” an der Soester Fachhochschulabteilung versucht, Nachwuchsingenieure anzuwerben.
Damit hat sich die Zahl der ausstellenden Firmen im Vergleich zur Premiere der Veranstaltung 2008 mehr als verdreifacht — und dem „Karrieretag” einen Erfolg beschert wie kaum einer anderen Veranstaltung dieser Art in der Region. Für diedritte Ausgabe im kommenden Jahrliegen bereits 20 voranmeldungen vonUnternehmen vor.
Der Wirtschaftskrise zum Trotz können sich Absolventen von Ingenieursstudiengängen immer noch ihre Arbeitgeber aussuchen. Die Betriebe benötigen Fachkräfte für die Zukunft. „Wenn wir jetzt beispielsweise unsere Entwicklungsarbeit herunterschrauben, geht Zukunftspotenzial verloren”, begründet Michael Hoerold vom Soester Landmaschinenhersteller Kverneland die Präsenz seines Unternehmens beim Karrieretag. „Hier können wir den Studenten Ideen zeigen, welche Möglichkeiten sie im Beruf haben.”
Im Idealfall konnten Studenten gestern schon vor ihrem offizellen Abschluss einen Einstellungsvertrag bei einem der ausstellenden Unternehmen ergattern. Aber auch Praxissemester oder Diplomthemen waren heiß begehrt. Hunderte Studierende nutzten die Gesprächsangebote an den Firmenständen.
Dass Professor Reinhard Spörer als Hauptorganisator den Karrieretag so schnell bei Studierenden und Unternehmen etablieren konnte, ist unter anderem der engen Vernetzung der Fachhochschule mit der heimischen Wirtschaft zu verdanken. Doch auch die internationalen Perspektiven führen Nachwuchsingenieure und Unternehmen zusammen. Global aktive Firmen können den Studenten Jobs in vieler Herren Länder anbieten. Gleichzeitig finden sie an der Fachhochschule viele gut ausgebildete ausländische Studenten — aus Brasilien, Pakisten oder Madagaskar.
„Wir haben die Kontakte, die Sie brauchen”, rief Prof. Spörer gestern den Ausstellern zu und ergänzte augenzwinkernd: „Sagen Sie uns, welche Studenten Sie brauchen — wir können liefern.”
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