651 000 Euro für Erneuerung der Lüftungen im Allwetterbad

Warstein..  Die Lüftungsanlagen im Allwetterbad Warstein sollen in den nächsten drei Jahren erneuert werden. So empfiehlt es die Verwaltung in einem Beschlussvorschlag für den Betriebsausschuss am kommenden Mittwoch, 17. Juni. 651 000 Euro würde die Gesamtinvestition betragen.

Eine Untersuchung durch ein Ingenieurbüro hat ergeben, dass die Raum-Lüftungs-Technik-Anlagen nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. „Ersatzinvestitionen sind zwingend erforderlich“, heißt es dazu in der Vorlage. Im Allwetterbad gibt es insgesamt drei Lüftungsanlagen: je eine für das Erlebnisbecken, das Sportbecken und für die Duschen/Umkleidekabinen. Die (theoretische) Nutzungsdauer von 20 Jahren haben diese Anlagen entweder bereits überschritten oder nahezu erreicht. Das Ingenieurbüro schlägt eine schrittweise Umsetzung der Erneuerung vor. Demnach würde in diesem Jahr die Detail-Planung für das Vorhaben erfolgen, 2016 die Lüftungsanlage für das Sportbecken, 2017 die Anlage für den Bereich der Duschen und Umkleiden und 2018 die Anlage für das Erlebnisbecken erneuert werden. Insgesamt würde die zu investierende Summe bei 651 000 Euro liegen.

Amortisation nach neun Jahren

Durch das ganzheitliche, neue Lüftungskonzept könnten rund 70 000 Euro gespart werden, so das Ingenieurbüro weiter. Bereits in der Vergangenheit wurden im Allwetterbad eine Vielzahl solcher energiesparenden Maßnahmen durchgeführt. Das Büro schätzt, dass sich die notwendigen Investitionen nach neun Jahren amortisieren werden, wenn man von einer Nutzungsdauer von 20 Jahren ausgeht. Im Wirtschaftsplan der Stadtwerke stehen in diesem Jahr ausreichende Mittel für die Planung zur Verfügung. Die Arbeiten an den Anlagen könnten innerhalb der jährlichen „Standard-Schließzeiten“ des Allwetterbades durchgeführt werden.

Aufwand wäre zu hoch

Das Ingenieurbüro sollte auch prüfen, ob der Bau einer größeren und leistungsstärkeren Heizungsanlage, die zentral das Allwetterbad und die Liobaschule beheizt, sinnvoll sei. Davon raten die Experten ab; vor allem der Aufwand für die erforderliche, unter der Straße verlaufende Verbindungsleitung lasse ein solches Projekt unwirtschaftlich erscheinen. Dennoch müsse die Heizungsanlage des Allwetterbades mittelfristig erneuert werden. Die hierfür entstehenden Kosten von ca. 290 000 Euro könnten planmäßig in einem Wirtschaftsplan ab dem Jahr 2019 eingestellt werden.