20 Stände für den Wochenmarkt als Ziel

SPD-Talk mit BM-Kandidat Ricken
SPD-Talk mit BM-Kandidat Ricken
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Fachliche Kompetenz und politische Unabhängigkeit sollen den Weg für Karl-Heinz Ricken als neuen Warsteiner Bürgermeister ebnen – der Kandidat stand am Freitag Abend im Mittelpunkt der Versammlung des SPD-Ortsvereins.

Warstein.. „Ich möchte für die Bürger da sein, ohne voreingenommen zu sein“ so Ricken, der bewusst ohne Parteibuch in den SPD-Wahlkampf starten will. Die nicht vorhandene Parteizugehörigkeit solle weiter kein Rolle spielen, viel mehr will Ricken mit dem SPD-Wahlkampfteam, an der Spitze Gerd Flaig, mit Kompetenz und Verwaltungserfahrung punkten. Bereits bei einer Stadtbesichtigung mit der Warsteiner SPD hatte sich Ricken ein Bild von der Wästerstadt gemacht, erkundete spannende Orte und suchte das Gespräch mit den Warsteiner Bürgerinnen und Bürgern.

15 Firmen besuchen

„Die Attraktivität dieser Stadt muss erhöht werden“ so Ricken, der mutig ergänzte, dass ein Wochenmarkt mit 20 Ständen kein Problem sein dürfte. Karl-Heinz Ricken zeigt sich sicher in dem, was er mit der SPD vorhat. Einen starken Wahlkampf, Besuche von etwa 15 Firmen und Institutionen plant Ricken, will dabei immer als „Fachmann mit Kompetenz“, wie es Gerd Flaig formulierte, dastehen.

Appell von Gerd Flaig

Generell scheinen Flaig und Ricken ein eingespieltes Team zu sein. Vielleicht ja auch erfolgsversprechend, denn war Gerd Flaig im Wahlkampf-Boot, so stellte am Ende die SPD den Bürgermeister, wie Flaig nicht unstolz ergänzte. Vielleicht ein gutes Omen für die beiden, muss sich Karl Heinz Ricken doch immer noch für sein Dasein als „unparteilicher Außenstehender“ rechtfertigen. Doch nicht nur Ricken appellierte an die Unterstützung der Warsteiner Sozialdemokraten, sondern war es auch Gerd Flaig, der mit dem Bericht aus der Fraktion die SPD’ler und Lokalpolitiker aufrüttelte.

Fortschritte am Verhandlungstisch

Vor allem die vieldiskutierte Warsteiner Vereinbarung lag ihm dabei am Herzen: „Da sind Texte drin, die uns mehr bieten, als wir momentan haben“ verwies Flaig auf die formulierte Vereinbarung, kritisierte dabei Neu-Bürgermeisterkandidat Jochen Köster und dessen Standpunkt zur Vereinbarung stark: „Das ist eine unverantwortliche Vorgehensweise. Das sind wenige Leute, die da Terror schieben. So nicht!“

Flaig sieht positive Fortschritte am Verhandlungstisch: „Wir müssen jetzt am Verhandlungstisch weitermachen.“ Verbessert habe sich allerdings weniger der Stand der großen Warsteiner Sorge, der Neuen Mitte: „Die Planungen wurden nie konkret. Wir müssen da jetzt mit Druck rangehen.“ So hat die SPD-Fraktion bereits den Antrag gestellt, den Vorschlägen und Planungen des Zakowski-Planungsbüros ein zeitliches Limit zu setzen (wir berichteten). Themen, die auch Karl-Heinz Ricken im Wahlkampf noch beschäftigen werden. Doch Ricken ist guten Mutes: „Ich freue mich auf Warstein!“