150 000 Euro Mehrkosten bei Tariferhöhung

Warstein..  150 000 Euro – so viel müsste die Stadt ab dem kommenden Jahr mindestens im Haushalt mehr einplanen, wenn die in dem Schlichterspruch im Kita-Streik vorgeschlagenen Erhöhungen für die städtischen Erzieherinnen und Mitarbeiter im sozialen Dienst umgesetzt werden. Allerdings wird damit gerechnet, dass erst am heutigen Donnerstag ein endgültiger Tarifabschluss für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst feststeht.

Im Rathaus hat Kämmerer Florian Beutler bereits begonnen zu rechnen, denn bei einer Annahme des Schlichtungsspruches würde ein neuer Tarifvertrag schon ab Juli gelten. Die Vorschläge enthalten für die Erzieherinnen und Sozialarbeiter Erhöhungen in den einzelnen Berufsgruppen von 2 bis 4,5 Prozent. „In diesem Jahr müssten wir zusätzlich 85 000 Euro bereitstellen, wenn die Tariferhöhung so kommt“, erklärte Beutler auf Nachfrage der WP. Diese Zahl beinhaltet die Kosten der Gehaltssteigerung für die Erzieherinnen und die weiteren städtischen Mitarbeiter im sozialen Dienst. Ab dem kommenden Jahr müssten dann Mehrkosten von rund 150 000 Euro einkalkuliert werden.

Schwierige Gespräche

Die kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi haben die Schlichter-Empfehlung am Mittwoch in ihren Gremien beraten. Die Gespräche zogen sich bei Verdi bis in den Abend.