13 000 Stunden für das Ehrenamt

Dankeschönfeier der Caritas Rüthen: Der Vorstand mit Gästen des Sozialdienstes katholischer Frauen und Udo Schröder-Hörster von den Johannitern.
Dankeschönfeier der Caritas Rüthen: Der Vorstand mit Gästen des Sozialdienstes katholischer Frauen und Udo Schröder-Hörster von den Johannitern.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
89 Helfende zählt die Rüthener Caritas. 2014 leisteten sie 13 000 Stunden für im Möbellager oder bei Mahl und Zeit. Im Flüchtlingsheim ist ihre Hilfe „ein Segen“.

Rüthen..  In Form einer Dankeschönfeier lud der Vorstand der Caritas-Konferenz Rüthen alle aktiven Mitarbeiter in den Kolpingsaal ein, um sich bei Essen und kleinem Programm für das große Engagement zu bedanken. „Im vergangenen Jahr wurden mehr als 13 000 ehrenamtliche Stunden geleistet, wobei jeder Einzelne zu dieser Leistung beigetragen hat“, erklärte Schriftführerin Brigitte Steffen.

Hierbei investierten die ehrenamtlichen Mitarbeiter ihre private Zeit, um an verschiedenen Projekten mitzuwirken. Diese Projekte seien an viele Interessenbereiche der Bürger angepasst, so Brigitte Steffen. Neben den ganzjährlichen Projekten, wie Tafel, Möbellager, Mahl und Zeit, Café Solo, Seniorennachmittage, Handarbeitsrunden und Kleiderkammer in der Flüchtlingsunterkunft, gibt es weitere Tätigkeitsfelder, wie Urlaub ohne Koffer oder Seniorenkarneval, die von Projektgruppen organisiert werden.

Derzeit wirken 75 Mitarbeiterinnen und 14 Mitarbeiter im Alter zwischen 48 und 78 Jahren in der Rüthener Caritas-Konferenz ehrenamtlich mit. „Die große Zahl der Mitarbeiter ist lobenswert und hervorzuheben“, bedankte sich Brigitte Steffen.

Auch im vergangenen Jahr wirkten einige neue Gesichter in der Caritas mit. „Jeder, der Interesse hat, an unseren Projekten mitzuwirken und zu helfen ist bei uns herzlich willkommen“, erklärte Gemeindereferentin Christa Mertens, die auch in diesen Jahr auf die Bereitschaft zur Mitarbeit von bislang Außenstehenden hofft. „Um unsere Arbeit zu optimieren und auszuweiten, haben wir seit dem Jahr 2012 eine Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen“, berichtete Kassiererin Elisabeth Schäfer und stellte anschließend zwei Frauen des SkF Lippstadt vor, die nun auch in Rüthen aktiv sind.

Anne Großer ist seit zwei Jahren im Mehrgenerationenhaus (Haus Buuck) für das Projekt „Rat und Hilfe“ zuständig. Dabei sind die jeweiligen Hintergründe sehr verschieden, da der SkF auch Schwangeren- und Konfliktberatungen anbietet. „Auch viele Asylbewerber nehmen diese Beratungsgespräche an. Denn obwohl sie hier eine gute Unterkunft haben, sind die Probleme dennoch vorhanden“, erklärte Anne Großer. Auch SkF-Vertreterin Ute Stockhausen ist von der Notwendigkeit solcher Projekte überzeugt, die in Lippstadt schon als traditionelle SkF-Arbeit bezeichnet werden können. „Menschen brauchen einfach eine Anlaufstelle, wo sie Hilfe für ihre Probleme bekommen können“, erklärte Ute Stockhausen.

Aufwendige Arbeit

Ein weiterer Gast des Abends war Udo Schröder-Hörster von den Johannitern. In einem Lichtbildvortrag berichtete er über die Entstehungsgeschichte des Flüchtlingsheimes im Haus Maria vom Stein und die damit verbundenen Tätigkeiten. „Seit Oktober organisiert die Caritas die Kleiderkammer, was eine sehr aufwendige Arbeit ist“, lobte Schröder-Hörster. Er sieht die Caritas bereits als einen „Segen der Einrichtung“ an.