ZOB Weidenau wird barrierefrei

Spatenstich: Benjamin Hinke (von links), Steffen Mues, Rüdiger Heupel, Klaus Eckhardt, Andreas Haßler, Stephan Hundhausen.
Spatenstich: Benjamin Hinke (von links), Steffen Mues, Rüdiger Heupel, Klaus Eckhardt, Andreas Haßler, Stephan Hundhausen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Baumaßnahme soll Verkehr ohne Staus und freien Zugang gewähren

Weidenau..  Der zweite Bauabschnitt am Weidenauer Busbahnhof ist gestartet. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Projekt.

Was liegt noch im Argen am Weidenauer ZOB?

„Die Warteflächen sind zu klein, es fehlen sichere Fußwege und Barrierefreiheit“, sagte Bürgermeister Mues. Busse haben in den vergangenen 30 Jahren abgesenkte Spurrinnen hinterlassen. Jetzt sollen die beiden Mittelinseln abgerissen und durch breitere Inseln ersetzt werden. Die Fahrbahn wird deutlich breiter. So können die Busse aneinander vorbei fahren, ohne sich gegenseitig zu blockieren.

Was ist noch geplant?

Zwei Bussteige mit vier Haltestellen sollen nach den Bauarbeiten Staus entgegenwirken. Fahrgäste erwartet dann mehr Komfort und Sicherheit, versprach Bürgermeister Mues. Alle Haltestellen bekommen größere Warteflächen und Unterstände. Bussteige werden durch Zebrastreifen miteinander verknüpft. Die ganze Anlage wird barrierefrei aus mehreren Richtungen zugänglich gemacht

Wie wird der ZOB barrierefrei?

Die Fußwege mit Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte werden zukünftig vom Bahnhof über den ZOB Weidenau bis zum Einkaufszentrum reichen. Auch die Haltestelle „Weidenauer Straße“ auf der gegenüberliegenden Seite des Einkaufszentrums soll modernisiert und bis zur Poststraße verlängert werden. Weil die Busbucht zu klein ist, kommt es zur Zeit häufig zu Rückstaus. Mit der ausgebauten Bucht wird die Fahrbahn in Richtung Siegen dann frei bleiben.

Was kostet das Projekt?

Die Kosten des Projekts liegen bei insgesamt über 1,4 Millionen Euro.

Was ist bisher geschehen?

Fertiggestellt sind bisher die beiden Haltestellen vor dem Bahnhof Weidenau. Beide wurden modernisiert, sind jetzt barrierefrei und mit einem Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet. Eine Erhöhung der Bordsteinkante soll Eltern und Rollstuhlfahrern ermöglichen, leichter in den Bus zu gelangen.

Ist die Anbindung an die Uni jetzt optimal?

„Besonders zufrieden bin ich damit, dass die Bauarbeiten passend zum Wintersemester im vergangenen Jahr abgeschlossen wurden“, sagte Steffen Mues. So konnten bereits viele Studenten von der neuen Busanbindung in den Wintermonaten profitieren. Ihm sei allerdings auch klar, dass die Verkehrsanbindung zur Universität nicht perfekt sei und Verbesserungen bedürfen. „Ich kenne aber keine Uni, die über perfekte Verbindungen verfügt“, fügte Steffen Mues hinzu.

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