Zimmer für Brandverletzte

Siegen..  Dank eigener Mittel, dem Engagement der Spezialisten am Hause sowie vieler Spendengelder konnte die DRK-Kinderklinik Siegen nun ein spezielles Zimmer für brandverletzte Kinder und Jugendliche auf der Intensivstation in Betrieb nehmen. Für umfangreiche Baumaßnahmen und Spezialgeräte wurden mehr als 120 000 Euro investiert. Nachdem das Zimmer in der durchaus gefährlichen Vorweihnachtszeit bereits mehrfach belegt war, sind sich Geschäftsführerin Stefanie Wied, Chefarzt Dr. Stefan Beyerlein sowie der für die Versorgung zuständige Oberarzt Tobias Went einig, dass diese neue Einrichtung enorm wichtig für die gute regionale Versorgung ist.

„Doch auch, wenn wir nun noch besser auf eine Versorgung von Verbrennungen und Verbrühungen eingestellt sind, so werden wir nicht müde, immer wieder an die Prävention zu erinnern“, sagt Dr. Stefan Beyerlein. „Das Problem dabei ist, dass gerade kleine Kinder die Gefahren, die beispielsweise von einer heißen Tasse Tee ausgehen, gar nicht erkennen.“ Eltern sollten den Kindern erläutern, was „heiß“ bedeutet. Wasserkocher, Kaffeemaschinen oder heiße Pfannen sollten für die Kleinen nicht erreichbar stehen. Denn bereits kleinere Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle können gefährlich und sehr traumatisch für Kinder sein.

Sollte es doch passieren: Wunden sollten umgehend für zehn Minuten unter fließendem Wasser gekühlt werden. Die Wassertemperatur sollte dabei aber nicht unter 15°C liegen.