Willi Brase legt DGB -Amt nieder

„Irgendwann war es Zeit aufzuhören“: Willi Brase
„Irgendwann war es Zeit aufzuhören“: Willi Brase
Foto: Irmine Skelnik

Siegen-Wittgenstein..  Willi Brase ist aus dem Dienst des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgeschieden. „Irgendwann war es Zeit aufzuhören“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete, der 1989 erstmals zum Siegen-Wittgensteiner DGB-Kreisvorsitzenden gewählt worden war.

„Ich will mich jetzt ganz auf meine politische Arbeit konzentrieren.“ Der 60-Jährige bewirbt sich am 27. Oktober bei den Delegierten des SPD-Unterbezirks um die erneute Nominierung als Bundestagskandidat.

Related content Willi Brase, der vor seinem Wechsel nach Siegen Landesjugendsekretär des DGB war, war seit seiner ersten Wahl in den Bundestag 1998 nur noch für 5,35 Wochenstunden bei der Gewerkschaft unter Vertrag. Die Organisationseinheit wuchs 1994 zur Region Siegen-Wittgenstein/Olpe, seit 2009 gehört auch der Hochsauerlandkreis dazu. Inzwischen haben die Kreise wieder eigene, ehrenamtlich geführte Kreisvorstände bekommen.

Ein neuer Regionsvorsitzender wird nach Brases Ausscheiden nicht mehr gewählt. Zum DGB-Regionsgeschäfts-führer für Südwestfalen wurde Werner Leis bestellt; der bisherige DGB-Sekretär ist auch Vorsitzender des neuen DGB-Kreises Siegen-Wittgenstein.