Wiesn-Stimmung mitten in Netphen

Netphen-Salchendorf..  Am vergangenen Wochenende hieß es wieder einmal: „O’Zapft ist“. Zum sechsten Mal veranstaltete Frank Kretschmer von „Netphen Event“ sein traditionelles Oktoberfest – die Netphener Wiesn.

Bis mitten in die Nacht gefeiert

Angefangen hatte alles auf dem Rathausplatz vor sechs Jahren. Seit dem entwickelte sich das Oktoberfest zum Dauerbrenner – das Zelt wurde immer größer. Zweimal gefeiert wurde dann nahe der Umgehungsstraße „Auf der Braas“, dann einmal im Industriegebiet Bernstein und nun, seit zwei Jahren, Im Wüstenfeld. „Wie auf der Sand-Beach-Party haben auch wir den besonderen Service angeboten, die Besucher mit Shuttle-Bussen von Netphen aus zur Oktoberfest-Wiesn zu fahren“, sagt Frank Kretschmer. Und so ging es am Freitagabend mit über 600 Besuchern richtig los. Gleich von der ersten Minute an sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Netphen mit Victoria für Stimmung unter den Besuchern. Kurz nach 20 Uhr trat das aus Österreich stammende Trio „Die Trenkwalder“ auf die Bühne. Gefeiert wurde bis 1 Uhr, denn hier, mitten im Wald, konnten höchstens Reh und Hase gestört werden. Am Samstagabend ging die Musik richtig ab. Im bis auf den letzten Platz besetzten Zelt feierten rund 1200 Oktoberfestwillige, die aus dem Süddeutschen stammende Band „Allgäu-Power“ sowie die Coverband „Bernstein-Power“, die mit Oberkrainer, Alpenrock und Netphener Tanzmusik die Stimmung im Festzelt zum Kochen brachten.

Kleinbusse zum Transport

Zur Aufheiterung spielte auch Bruce Kapusta, der Clown aus Köln, auf seiner Trompete. Auch Netphens Bürgermeister Paul Wagener befand sich unter den Feiernden, jedoch nicht mit Lederhosen und Trachtenhemd. „Die Besucher sind uns wichtig, deswegen haben wir allein vier Großbusse und mehrere Kleinbusse eingesetzt, um die Besucher zum Oktoberfest und wieder zurück zu bringen. So brauchte keiner mit dem eigenen Auto zu fahren und konnte auch mal ein heimisches Oktoberfestbier trinken“, erklärt Frank Kretschmer.