Wechsel an der Spitze der Friseur-Innung

Siegen-Wittgenstein/Olpe..  Ein Vierteljahrhundert lang stand er als Obermeister an der Spitze der Friseurinnung im südlichen Westfalen. Reiner Gerhard übergab sein Amt an seinen Nachfolger, den Siegener Kai Steuber. Zugleich ernannte ihn die Innung bei ihrer Mitgliederversammlung im Restaurant Pfeffermühle zum Ehrenobermeister. Auch der Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, Willy Hesse, würdigte Gerhards Verdienste: mit der Goldenen Nadel der Handwerkskammer. Der 66-jährige Gerhard hatte vor geraumer Zeit erklärt, dass er diese Aufgabe nun in die Hände eines Jüngeren legen werde.

1990 zum Obermeister gewählt

Nach seiner Meisterprüfung und dem Schritt in die Selbstständigkeit im Jahr 1969 begann Gerhard 1972 seine ehrenamtliche Tätigkeit im Friseurhandwerk zunächst als Modewart (Damen). Ab 1978 bis heute setzte er sich als Vorstandsmitglied der Friseur-Innung sowie als Meisterbeisitzer im Gesellenprüfungsausschuss ein. 1984 wurde er zum stellvertretenden Obermeister gewählt, zugleich wurde er Delegierter zur Kreishandwerkerschaft und zum Verband. 1990 wählte ihn die Friseur-Innung zu ihrem Obermeister. Außerdem gehört er seit 2003 dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd an und ist Vizepräsident der Handwerkskammer Südwestfalen.

„Ich möchte die Kommunikation untereinander verbessern“, sagte Nachfolger Kai Steuber. Außerdem wolle er sich mit dem Vorstand für eine Stabilisierung und Verbesserung der Ausbildungszahlen einsetzen.