Waldbrand – Polizei geht von Brandstiftung aus

Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.
Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.
Foto: Henning Prill
Was wir bereits wissen
Die Polizei geht davon aus, dass der Waldbrand am Dienstag am Sängerheim in Freudenberg vorsätzlich gelegt wurde. Eine Zeugin hatte flüchtende Jugendliche beobachtet.

Freudenberg..  Auch am Tag nach dem Waldbrand und dem Überspringen auf das Sängerheim der Freudenberger Liedertafel, ist die Ursache des zerstörerischen Feuers noch nicht zwar noch nicht abschließend geklärt. Brandermittler gehen aber von Brandstiftung aus. Brandgeruch liegt immer noch in der Luft.

Eine Zeugin hatte gegen 17 Uhr zwei dunkel gekleidete Jugendliche bemerkt, von denen einer ein Skateboard mit sich führte, die aus Richtung Wald kamen und dann in Richtung Stadt liefen.

Mehr als 70 Feuerwehrleute waren am Silberstern viele Stunden lang im Einsatz. Die Feuerwehren aus Freudenberg, Büschergrund, Alchen, Oberholzklau, Niederndorf und Oberfischbach konnten sämtliche Brandherde eindämmen und erfolgreich bekämpfen. Anschließend wurde eine Brandwache eingerichtet.

„Die gesamten Räume sind durch starke Rußentwicklung in Mitleidenschaft gezogen, besonders betroffen durch das Feuer sind das Stuhl- und Tischlager im hinteren Teil“, so ein Mitglied des Gesangvereins, der den Schaden in Augenschein genommen hatte. „Besonders tragisch ist, das wir für längere Zeit unser Sängerheim nicht mehr nutzen können.“ Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 30 000 Euro.

Die Polizei bittet weitere mögliche Zeugen um Hinweise zu den beiden Jugendlichen. Ein noch unbekanntes Ehepaar, das ebenfalls gegen 17 Uhr mit einem Kinderwagen in der Straße Am Silberstern spazieren ging, müsste nach Einschätzung der Polizei die zwei Jugendlichen ebenfalls gesehen haben. Dieses Ehepaar wird gebeten, sich als Zeugen zu melden.