Votum für Klimapreis in Freudenberg

Freudenberg..  Die Vorstellung der Löschgruppe Oberholzklau in deren Domizil musste ausfallen: Während der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie, Natur und Feuerschutz, der eigens dazu nach Oberholzklau ausgewandert war, gab es stadtweiten Feueralarm.

Die im Schulungsraum bereits anwesenden Feuerwehrleute rückten aus, um bei der Bekämpfung des Brandes am Sängerheim in Freudenberg mitzuhelfen. Ausgenommen von dem Großeinsatz war der Löschzug Lindenberg, der sich für etwaige weitere Vorkommnisse bereithalten musste. Glück für den Ausschuss: Denn dessen Vorsitzender Arno Krämer (SPD) ist Mitglied der Lindenberger Löschgruppe, konnte also die Sitzung des Umweltausschusses weiter leiten.

Verwaltung moniert Aufwand

Beschlossen wurde die Annahme des Angebots der RWE, in Freudenberg wieder einen Klimaschutzpreis auszuschreiben. Die Verwaltung hatte zu bedenken gegeben, dass der Aufwand zu groß sei angesichts der Bemühungen um Einsparungen gerade im Personalbereich. Zuletzt seien für drei Bewerbungen 18 Arbeitsstunden fällig gewesen. Der Ausschuss indes war anderer Meinung: Nach zweijähriger Unterbrechung – 2013 gab es den letzten Preis für Bemühungen bei der ökologischen Verbesserung im privaten Bereich – werden nun wieder Bürgerinnen und Bürger gesucht, die im Sinne des Klimaschutzes aktiv sind.