Kreuzung
Verkehrschaos wird bekämpft
02.09.2010 | 17:59 Uhr 2010-09-02T17:59:00+0200
Kreuztal.Das Verkehrschaos der ersten beiden Tage dieser Woche im Kreuztaler Zentrum war womöglich nur die direkte Auswirkung des Schuljahresbeginns.
Ordnungsamtsleiterin Andrea Neumann hat festgestellt, dass die Überlastung des Zentrums wieder nachgelassen hat: „Es hat sich offensichtlich eingependelt und ist nicht mehr so schlimm wie Montag und Dienstag.“
Marginale Verbesserung
In einem Behördengespräch mit Vertretern von Stadt, Polizei, Straßenverkehrsamt, Signalbaufirma, Tiefbaufirma und Landesbetrieb Straßenbau wurden dennoch einige Veränderungen vereinbart. Verkehrsplaner Eberhard Zimmerschied vom Landesbetrieb macht deutlich, dass es sich nur um „marginale“ Verbesserungen handeln kann.
Das ist zum einen die Verlängerung der Rechtsabbiegespur für den Verkehr aus dem Heestal in Richtung Stadtmitte. Geplant ist, die derzeit stillgelegte Linksabbiegespur teilweise zu öffnen und damit mehr Fläche für den fließenden Verkehr zu schaffen, der in Richtung Hilchenbach oder ins Zentrum fließt. Zwischen Ortsausgang Fellinghausen und dem HTS-Anschluss Kreuztal soll der Verkehr dazu gebracht werden, sich „besser vorzusortieren“. Das heißt: Geradeausverkehr und Rechtsabbieger in Richtung Buschhütten teilen sich die Fahrbahn.
Überlegt worden war auch, das Teilstück zwischen Hauptkreuzung und Waldstraße wieder freizugeben. Das hätte die Situation für den Verkehr vom und zum Schulzentrum erleichtert. Aber die Konsequenz, so Zimmerschied, hätte eine Schließung der 70 Meter langen Teilstrecke zu einem späteren Zeitpunkt mit noch einmal zweiwöchigen Verkehrsbehinderungen bedeutet: „Das wollten wir den Kreuztalern nicht zumuten.“ Die jetzt gültige Einbahnregelung von Eichen in Richtung Stadtmitte und HTS sei die beste Lösung. Eine Ampelregelung, die den Verkehr halbseitig mal nach Norden, mal nach Süden freigegeben hätte, war undenkbar: „Dann wäre Kreuztal tot gewesen.“
72 000 Fahrzeuge
Die Hauptkreuzung wird werktäglich von 72 000 Fahrzeugen passiert – in alle vier Richtungen. Die äußeren Umstände bedingen, dass die Situation rund um die Hauptkreuzung im Prinzip noch bis Mitte Oktober so bleiben wird, wie sie sich derzeit darstellt. Denn das anhaltend schlechte Wetter hat den Ausbau der Hagener Straße (B 517) erheblich verzögert. Zwar verlängert dies die Gesamtdauer der Bauphase nicht, aber der zügige Fortschritt der Arbeiten wurde aufgehalten. Zimmerschied schätzt, dass die ausführende Baufirma schon eine Woche weiter wäre, wenn die Wetterbedingungen gestimmt hätten. Deshalb ist eine Bauzeitverkürzung völlig ausgeschlossen.
Immerhin: Zu einem Appell rangen sich die Behördenvertreter auch noch durch. Verkehr in Richtung Krombach und Littfeld soll die Umleitung über die HTS benutzen.
Das bedeutet zwar mehr Kilometer, ist aber angesichts der langen Wartezeiten vor den Baustellenampeln zeitlich günstiger. Zudem wurden die Eltern der Schulkinder gebeten, ihre Sprösslinge für die Dauer der Bauarbeiten nicht mehr direkt ins Schulzentrum zu fahren, sondern nur bis in die Stadtmitte. Von dort sei ein gefahrloser Schulweg möglich.
18:25
Man müsste einfach diese vermaledeite Zubringerbrücke mal verbreitern...
12:52
Ich finde es Interessant, das das Beendigungs-Datum auf den Umleitungsschildern von Ende August auf Ende November geändert wurde. Das ist mal eben eine Vervierfachung der Ursprünglich angegeben Zeit. So schlecht war das Wetter in dieser Zeit aber nicht.
Soviel zum Thema eine Woche in verzug.
11:51
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11:49
Also ich habe gestern Abend von der HTS nach Ferndorf mehr als ein halbe Stunde gebraucht, und zwar um 19:00 Uhr, wenn die Rush-Hour vorbei ist.
Der Rückstau auf der HTS reichte bis zur Höhe Blefa.
Frau Neumann, unter Entspannung verstehe ich etwas anderes.