Urteil im Siegener HIV-Prozess ist rechtskräftig

Der 46-jährige Täter aus Siegen muss jetzt fast vier Jahr im Gefängnis verbringen.
Der 46-jährige Täter aus Siegen muss jetzt fast vier Jahr im Gefängnis verbringen.
Foto: TA
Was wir bereits wissen
Das Urteil gegen einen Mann aus Siegen, der zwei Männer vorsätzlich mit HIV angesteckt haben soll, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof wies die Revision als unbegründet zurück.

Siegen.. Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Siegen im Siegener HIV-Prozess vom 6. Juni 2014 als unbegründet verworfen. Das Urteil weise keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten auf.

Das Landgericht Siegen hatte den 46-jährigen Siegener wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Hintergrund des Urteils war, dass der Siegener zwischen 2009 und 2012 ungeschützten Geschlechtsverkehr mit zwei Männern hatte, ohne sie auf seine HIV-Infektion hinzuweisen. In beiden Fällen waren die Geschlechtspartner durch den nun rechtskräftig verurteilten Mann mit dem HI-Virus infiziert worden.

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