Unterschriften gegen Gewerbegebiet Wilhelmshöhe-Nord

Rolf Kolb und Friedhelm Höfer überreichen dem Bürgermeister Eckhard Günther (Mitte) die gesammelten Unterschriften im Rathaus.
Rolf Kolb und Friedhelm Höfer überreichen dem Bürgermeister Eckhard Günther (Mitte) die gesammelten Unterschriften im Rathaus.
Foto: Henning Prill
Was wir bereits wissen
Nach Angaben der Bürgerinitiative unterzeichnen fast 98 Prozent der Bühler das Protestschreiben. Die Liste wurde am Dienstag an Freudenberger Bürgermeister überreicht.

Freudenberg..  Eine Abordnung der Bürgerinitiative „Bühler Bürger“ hat am Dienstagnachmittag bei Bürgermeister Eckhard Günther im Freudenberger Rathaus vorgesprochen, um gegen das geplante Gewerbegebiet Wilhelmshöhe-Nord zu protestieren. Bei einer Unterschriftenaktion stimmten nach Angabe der Initiative 97,63 Prozent (247 Unterzeichner) der Bevölkerung von Bühl gegen die vom Regionalrat Arnsberg angestrebte Änderung des Regionalplans zur Errichtung des Industriegebiets.Mit einer Liste von 338 Unterzeichnern gegen „die Vernichtung des Ischeroth und das Höhentableau mit seiner Höhe von 440 Metern über dem Meeresspiegel“ zog die Protestdelegation in den Flecken. Im Bürgermeisterbüro hörte sich Günther den Verdruss der Bürger an. Mit einem vorgefertigten Schriftsatz überreichten Friedhelm Höfer und Rolf Kolb, nach einer mündlichen Darlegung der Sorgen und Nöte ihre Unterschriftenlisten.

Viel Fläche zur Verfügung gestellt

„Nehmen Sie von diesen Plänen Abstand und nehmen Sie bitte zur Kenntnis: Die, die diesen Brief unterschrieben haben, wehren sich nicht gegen Arbeitsplätze und eine notwendige Gewerbeentwicklung. Unser Ort hat in der Vergangenheit mehrfach für die bestehenden Gewerbegebiete auf der Wilhelmshöhe einen erheblichen Flächenanteil der Gemarkung zur Verfügung gestellt“, forderten die beiden Sprecher der Bürgerinitiative, Höfer und Kolb, den Bürgermeister auf. „Der Ischeroth darf nicht zerstört werden und unsere Wohnorte sollen lebenswert bleiben.“

Mitte März hatte es aus der Staatskanzlei NRW grünes Licht für das geplante Gewerbegebiet gegeben wurde. Nun liegt der Ball bei der Freudenberger Politik, die entscheiden muss, ob sie das Gebiet will.

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