Unternehmen richtet Gesundheitshotline ein

Siegen..  Vor dem Hintergrund einer kontinuierlich zu verbessernden Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen, haben sich die Geschäftsführer von Dornseifer Personalmanagement, Nadine und Timo Dornseifer, entschieden, ihre Mitarbeiter mit dem Integrierten Gesundheits- und Sozialmanagement der Diakonie Sozialdienste zu unterstützen.

An den Standorten in Siegen und Attendorn können Mitarbeiter künftig bei gesundheitlichen oder sozialen Problemen eine Hotline anrufen oder online Kontakt aufnehmen. Hier erhalten sie und ihre Familien schnelle Hilfe von Fachkräften aus Pädagogik und Pflege – ohne dass ihr Arbeitgeber davon erfährt.

Der Mensch steht im Vordergrund

„Wir möchten als Personaldienstleister mit gutem Beispiel vorangehen und nachhaltig die Lebensqualität der Mitarbeiter verbessern“, sagt Nadine Dornseifer. „Der Mensch steht im Vordergrund.“

Von der Hotline überzeugt hat das Unternehmer-Ehepaar das weitreichende Netzwerk der Diakonie. Diese hält rund 20 Fachdienste zu Themen wie Schulden, Erziehung, Sucht und Integration sowie Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen vor. Als Tochterunternehmen der Diakonie in Südwestfalen sind die Sozialdienste zudem eng mit anderen Bereichen wie beispielsweise der Altenhilfe oder Medizinischen Versorgungszentren verbunden.

„Wenn wir früh helfen, können wir oft schwerwiegende Konsequenzen verhindern“, erklärt Daniel Imhäuser, Geschäftsführer der Diakonie Sozialdienste. Nicht selten ist beispielsweise ein Schuldenproblem der Auslöser für eine Ehekrise. „Für uns ist es wichtig, eine vertrauensvolle Basis zu den Hilfesuchenden aufzubauen“, sagt Iris Jänicke, Fachbereichsleiterin der Beratungsdienste. Von der Anonymität der Hotline erhoffen sich die Geschäftsführer, dass sich noch mehr Angestellte trauen, früh über Probleme zu sprechen. „In der Arbeitswelt entsteht ein immer höherer Zeit- und Leistungsdruck“, erläutert Nadine Dornseifer.

Viele Facharbeiter übernommen

Hinzu kommt, dass Zeitarbeiter in Bezug auf ihre Arbeitsstelle sehr flexibel sein müssen. Auch hier hat Nadine Dornseifer gute Nachrichten: „Viele unserer Facharbeiter werden nach sechs bis zwölf Monaten in eine feste Anstellung übernommen.“