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Forschung

Uni Siegen schneidet gut ab im DFG-Förderatlas

25.05.2012 | 18:00 Uhr
Uni Siegen schneidet gut ab im DFG-Förderatlas
Das Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Siegen lädt iimmer wieder interessierte Schüler ein. Foto: Rita Petri

Siegen.   Im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) werden die Forschungsleistungen aller Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland untersucht. Der Universität Siegen wird dabei eine hervorragende Positionierung bestätigt.

Die Forschungsleistungen der Universität Siegen in den Geisteswissenschaften und in den Ingenieurwissenschaften werden als erstklassig eingestuft. In beiden Bereichen hat es die Universität Siegen geschafft, unter die Top 40 aller deutschen Hochschulen aufzusteigen (die Gesamtzahl an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland beträgt 316). Im Bereich der Geisteswissenschaften nimmt die Universität Siegen in absoluten Zahlen Platz 37 bei den DFG-Bewilligungen ein, in den Ingenieurwissenschaften sogar Platz 30 bei einer Betrachtung der absoluten DFG-Drittmittel.

Gemeinsame Anstrengungen

„Diese Ergebnisse freuen mich für die Universität, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Region und ihre Bürgerinnen und Bürger“, so Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart. „In den guten Platzierungen schlägt sich die Bereitschaft zu enormen gemeinsamen Anstrengungen nieder und sie zeigen uns, wo und wie wir in Zukunft Stärken stärken sollten und über Unterstützung in anderen Bereichen gemeinsam beraten müssen.“

Problematisch bei absoluten Rankings ist, dass sie die Größe und Ausstattung von Institutionen nicht berücksichtigen. Bei den DFG-Mitteln ist im Förderatlas jedoch auch eine differenziertere, personenrelativierte Betrachtung veröffentlicht. Für die Geisteswissenschaften an der Uni Siegen zeigt sich bei einer auf die Anzahl der Wissenschaftler ausgelegten Betrachtung mit Platz 36 aller deutschen Hochschulen eine noch bessere Positionierung.

Platz vor traditionsreichen Unis

Bei den Ingenieurwissenschaften ergibt sich in dieser differenzierten Betrachtung gar eine überragende Positionie-rung: Gemessen an der Anzahl der Wissenschaftler, sind die Siegener Ingenieurwissenschaften auf Platz 18 aller deutschen Hochschulen zu finden. „Es ist besonders erfreulich, dass die Siegener Ingenieure sich damit direkt hinter bekannteren Standorten wie der TU München auf Platz 17 und deutlich vor traditionsreichen Ingenieurschmieden wie beispielsweise der Universität Stuttgart auf Platz 24 etabliert haben“, kommentiert der Prorektor für Forschung, Prof. Dr.-Ing. Peter Haring Bolívar. Diese hervorragende Positionierung auf nationaler Ebene dokumentiere die Erfolge der Profilierungsansätze in Siegen.

Erfreulich zu werten ist zudem, dass im Förderatlas die internationale Attraktivität der Uni Siegen als Gasthochschule als überragend bestätigt wird. In den Ingenieurwissenschaften belegt die UniSiegen hier sogar den 12. Platz aller deutschen Hochschulen im Bereich der absoluten Anzahl DAAD-finanzierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor deutlich größeren technischen Universitäten.


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