Uni hilft jungen Gründern
12.02.2010 | 17:38 Uhr 2010-02-12T17:38:00+0100
Siegen. Spielsteine für Kinder, ein biometrischer Passbild-Generator, eine Suchmaschine für Sozialräume, ein Eventguide für die Siegener Party- und Kneipenszene,...
...ein virtuelles Schwarzes Brett, eine interaktive Lernplattform – das alles wird in der Gründerschmiede der Uni Siegen, im Artur-Woll-Haus geplant, produziert und realisiert.
Jung, innovativ und spannend – das sind die Geschäftskonzepte der Existenzgründer, die durch das Gründerbüro der Universität Siegen betreut werden.
Vierköpfiges Team berät
Um die gründungswilligen Studierenden, Alumni und Mitarbeiter der Hochschule umfassend zu betreuen, wurde im Mai 2008 das Büro eingerichtet. Der Startschuss für das Projekt Die „Unternehmer-Uni” fiel mit dem Zuschlag der Förderinitiative EXIST III „Förderung der unternehmerischen Selbstständigkeit an Hochschulen”. Mit Ulrike Hietsch, Annika Barth, Kai Althoff und Frank Ermert steht ein vierköpfiges Team für alle Fragen rund um das Thema Existenzgründung zur Verfügung. Um vielversprechende, innovative Konzepte über das Coaching hinaus auch pragmatisch zu unterstützen, wurde die „Gründerschmiede” eröffnet.
Dort stehen in einem Trakt im Artur-Woll-Haus, für derzeit sieben Start-Ups, Büros und technisches Equipment zur Verfügung. „Dadurch sorgen wir für eine unmittelbare und wertvolle Netzwerkanbindung und geben unseren jungen Gründern eine zusätzliche Starthilfe”, sagt Kai Althoff, der Chef des Büros und Projektleiter der Unternehmer-Uni.
Denn die Anmietung von Büroräumen und die erforderliche Ausstattung seien oft die größte Hürde für Existenzgründer.
„Innovative Plattform”
Bereits Anfang Dezember, drei Monate nach der Eröffnung, platzte die Gründerschmiede aus allen Nähten. Seitdem arbeiten 20 junge Gründer mit Hochdruck daran, ihre Geschäftsideen erfolgreich im Markt zu etablieren. Der Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Dr. Peter Haring Bolivar: „Mit der Gründerschmiede haben wir eine innovative Plattform für Neugründungen in der Region. Als Hochschule gehören wir zu den Pionieren im Bereich der Gründungsberatungen.”
Vor der Aufnahme in die Gründerschmiede werden die Gründerteams eingehend geprüft. Klar, dass nicht jeder Gründungswillige ein Büro bekommt – es gibt Aufnahmekriterien. „Wir unterstützen und beraten alle Gründungsinteressierten, egal ob Studierende, Doktoranden, Alumni oder Mitarbeiter”, bestätigt Frank Ermert, Berater und Leiter der Forschungstransferstelle, „ bei den Teams, die wir aufgenommen haben, hat einfach alles gestimmt.”
0mitdiskutieren