Trainotel nach Buschhütten?
28.01.2009 | 21:55 Uhr 2009-01-28T21:55:02+0100Kreuztal. (erw) In Kreuztal tut sich offensichtlich gleich drei Mal etwas. Dem Infrastruktur- und Umweltausschuss liegen für die anstehende Sitzung unter anderem gleich drei für die Stadtentwicklung bedeutende Beschlussvorlagen vor.
Zum einen geht es um die ehemalige Deichwald-Hauptschule in Buschhütten. Ein Kaufangebot für das Grundstück und die Gebäude ist im Rathaus eingegangen. Konkret geht es um die Umsiedlung des Trainotels (DAA) mit seinen Aus- und Weiterbildungsinstituten von Geisweid nach Kreuztal. In einem zweiten Bauabschnitt soll es zweimal 32 barrierefreie Appartements für betreutes Wohnen im Alter geben.
Der Stadt Kreuztal soll die weitere Nutzung der Turnhalle für örtliche Vereine auf Mietbasis per Vertrag mit dem Hauptmieter DAA und der Investorin ermöglicht werden.
Auch für die Innenstadt scheint sich eine positive Entwicklung abzuzeichnen. Der Kreuztaler Architekt Rothenpieler hat ein neues Nutzungs- und bauliches Konzept für das ehemalige "Bäuerliche-Grundstück" an der Marburger Straße 12-18 vorgelegt. Vorgesehen ist eine erdgeschossige Einzelhandelsnutzung mit drei Läden aus den Bereichen Drogerie, Bekleidung und Schuhe mit jeweils 500 bis 700 qm Verkaufsfläche. In den Obergeschossen sind 15 Wohnungen geplant. Im rückwärtigen Bereich sollen 45 oberirdische Stellplätze entstehen. Vor zwei Jahren sah ein ähnliches Konzept noch eine Tiefgarage und mehr Wohnungen vor.
Mit dem Planungsgebiet "Heugraben" zwischen Bahnhof und Innenstadt soll es nun ebenfalls weitergehen. Vom Ausschuss wird die Zustimmung zum Neubau einer 80 Meter langen Erschließungsstraße, Herstellung eines 150 Meter langen Verbindungsweges zwischen der neuen Ferndorf-Brücke und der Siegener Straße erbeten. Auch ein Wasserspielplatz, eine Sitzstufenanlage mit Bühne und eine WC-Anlage sowie drei Reisemobil-Stellplätze sollen entstehen. Die Gesamtkosten des Planungsgebietes sind mit 1 135 000 Euro im Rahmen des Förderprogramms "Stadtumbau West" veranschlagt, die mit 690 000 Euro gefördert werden.
0mitdiskutieren