Theologische Direktorin legt los
24.01.2011 | 17:26 Uhr 2011-01-24T17:26:00+0100Siegen.Die neue Theologische Direktorin der Diakonie in Südwestfalen, Jutta Ostermann, wurde am Samstag offiziell in ihr Amt eingeführt.
Die Superintendentin des Kirchenkreises Siegen, Annette Kurschus, übernahm diese Aufgabe bei einem festlichen Gottesdienst in der Martinikirche. Kurschus betonte, dass eine Theologische Direktorin in der Diakonie eine „Grenzgängerin sei“, die an den zentralen Schnittstellen zwischen Kirche und Diakonie wirke. „Sie arbeiten an deren Grenzen und sind zugleich mitten in Kirche und Diakonie verwurzelt.“ Deshalb brauche sie einen kritischen Blick auf beide Seiten, der dem gegenseitigen Vertrauen diene sowie „den Mut zur Klarheit, ohne zu spalten oder zu polarisieren“. Vor allem aber brauche sie „die Gabe der Vermittlung“.
Menschenbild im
Alltag sichtbar machen
Ute Waffenschmidt-Leng, Pfarrerin der Martinikirchengemeinde, appellierte an die Diakonie-Mitarbeiter, gemeinsam und engagiert mit ihrer Theologischen Direktorin nach Wegen zu suchen, dass die Vision des christlichen Menschenbildes im Alltag sichtbar wird. Das könne, so die Pfarrerin, Jutta Ostermann als Einzelkämpferin nicht schaffen.
Für die Einrichtung dieser neuen Stelle hatte sich Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, stark gemacht. „Das diakonische Profil beschränkt sich nicht auf Worte, sondern wird von unseren Mitarbeitern in ihrer Arbeit realisiert“, sagte er. Für die Theologische Direktorin sieht Rosenbauer auch die Aufgabe, eine adäquate Unternehmenskultur einzufordern.
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