Student aus Siegen war zum Todeszeitpunkt offenbar allein

In einem Wohnheim in Bürbach hat die Polizei in der Nacht zum 13. Januar einen toten Studenten gefunden.
In einem Wohnheim in Bürbach hat die Polizei in der Nacht zum 13. Januar einen toten Studenten gefunden.
Foto: WAZ FotoPool

Bürbach..  In der unmittelbaren Umgebung des 22-Jährigen, dessen Leiche in der Nacht zum 13. Januar in einem Studentenwohnheim entdeckt wurde, fanden sich keine verdächtigen Hinweise auf weitere Personen.

Das hat die Auswertung der DNA-Spuren ergeben, wie Staatsanwalt Patrick Baron von Grotthus auf Nachfrage dieser Zeitung sagte. Geringfügige DNA-Spuren, die beispielsweise entstehen, wenn Menschen lediglich einen Gegenstand berühren, seien vorhanden gewesen. Es deute aber nichts darauf hin, dass sich um den Zeitpunkt des Todes herum eine weitere Person in der Nähe des 22-jährigen Chinesen aufgehalten habe. Vor allem gebe es „keine fremde DNA an exponierten Stellen“, sagt der Staatsanwalt.

Die Tendenz gehe dahin, dass der junge Mann ohne Fremdeinwirkung starb. Noch stehe die Auswertung seines Handys aus, das aktuell beim Landeskriminalamt untersucht werde. Möglicherweise, so von Grotthus, fänden sich dort Hinweise auf Verabredungen des jungen Mannes. Die Untersuchung seines Computers habe diesbezüglich keine Erkenntnisse geliefert.

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