Streit um Kreuztaler Gymnasium: Friedrich Flick fällt doch Bürgermeister will jetzt für Umbenennung votieren
24.09.2008 | 20:15 Uhr 2008-09-24T20:15:23+0200Kreuztal. Der Streit um das Flick-Gymnasium könnte bald beendet sein: Bürgermeister Rudolf Biermann spricht sich jetzt ebenfalls dafür aus, das Gymnasium umzubenennen. ...
... Bisher habe er sich mit seiner Meinung zurückgehalten, um die Entscheidung der Ratsmitglieder nicht zu beinflussen. "Irgendwann ist es aber Zeit, aus der Reserve zu kommen." In einer Sitzung der CDU-Fraktion habe er seine Meinung vorgetragen und etwa die Hälfte der Fraktion hinter sich gebracht.
Er habe aber etwa durch Interviews mit polnischen und ukrainischen Journalisten festgestellt, wie belastet der Name im Ausland sei. Zudem habe sich auch die Schulkonferenz des Flick-Gymnasiums selbst dafür ausgesprochen, der Schule "die Bürde des Namens" zu nehmen. Er respektiere aber die Meinung derer, die in seiner Fraktion gegen die Umbenennung votieren. Die Frage der Umbenennung soll noch in diesem Jahr im Rat entschieden werden - wenn die Frage geklärt ist, ob die Stadt im Falle einer Umbenennung das Stiftungskapital zurückzahlen muss. Er schlägt die Bezeichnung "Städtisches Gymnasium" vor.
Die SPD-Fraktion werde wohl für die Umbenennung stimmen, erklärte deren Sprecher Karl-Heinz Schleifenbaum auf Anfrage der Westfalenpost. Die Kreuztaler FDP hatte frühzeitig signalisiert, den Namen Flick streichen zu wollen. Wir berichten weiter
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