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Wiedereröffnung

Stoff für den kleinen Geldbeutel

10.02.2012 | 19:00 Uhr
Stoff für den kleinen Geldbeutel
Ulrich Schülbe (Geschäftsfüherer Diakonie Netzwerkarbeit), Siegens stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Flohren und Günther Langer (Vorsitzender Heimatverein) sind von der Zukunftsfähigkeit des Kleiderladens überzeugt.

Siegen. Drei Wochen hat die Renovierung gedauert, dafür zeigt sich der Laden der Diakonie Netzwerkarbeit auf dem Heidenberg nun komplett im neuen Gewand. „Auch Menschen, die auf Sozialkaufhäuser angewiesen sind, dürfen Spaß beim Einkaufen haben – und das ist hier möglich“, stellte Siegens stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Flohren nun bei der Wiedereröffnung fest.

Bereits seit sechs Jahren können dort bedürftige Menschen Waren wie Geschirr, Bücher und Spiele und natürlich Kleidung preisgünstig und aus zweiter Hand erwerben. Die Neueröffnung ist für Angelika Flohren auch „ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Ladens. Hier sind Visionen zur Wirklichkeit geworden.“

Mitarbeiter können sich qualifizieren

Der gesellschaftliche Anspruch der Einrichtung wird auf mehreren Ebenen deutlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weist das Jobcenter Siegen zu. Langzeitarbeitslose sollen so die Möglichkeit erhalten, sich zu qualifizieren und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. „Im Sozialkaufhaus lernen sie, Waren zu sortieren, zu präsentieren und zu verkaufen“, beschreibt die Diakonie das Tätigkeitsprofil.

Die neue Ausstattung des Ladens stammt aus der Holzwerkstatt der Diakonie Netzwerkarbeit. Auch hier werden Arbeitslose qualifiziert und beschäftigt. „Im Namen der Diakonie in Südwestfalen überbringe ich die besten Wünsche für das Projekt“, sagte Ulrich Schülbe, Geschäftsführer der Diakonie Netzwerkarbeit. „Außerdem danke ich dem Heimatverein Achenbach für die hervorragende Zusammenarbeit.“

Café als Treffpunkt und Anlaufstelle

Die Mitglieder des Heimatvereins betreiben ein kleines Café, das an den Laden grenzt. „Unser Ziel war es, in einem sozialen Brennpunkt nachhaltige Strukturen zu schaffen“, erklärt Vereinsvorsitzender Günther Langer. „Die positive Wirkung auf beruflich und sozial benachteiligte Menschen zeigt sich deutlich.“

Wer den Verkauf im Laden und die Beschäftigungsmöglichkeiten der Diakonie Netzwerkarbeit unterstützen möchte, kann Kleidung, Bücher und Haushaltswaren spenden: Achenbacher Straße 115,  0271/2 34 15 34. Möbel nimmt der Laden in Kreuztal entgegen, Marburgerstraße 58,  02732/5 58 96 89.

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2012-02-10 19:00
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