Stillgelegtes Bad noch im Rohbau

Der Schulausschuss sah sich im ehemaligen Hallenbad um, in dem in diesem und im nächsten Jahr eine Mensa errichtet werden soll.
Der Schulausschuss sah sich im ehemaligen Hallenbad um, in dem in diesem und im nächsten Jahr eine Mensa errichtet werden soll.
Foto: hn
Was wir bereits wissen
Gesamtschul-Rektor berichtet über neue Mensa und Visionen für die Zukunft. Zusammenarbeit mit anderen Schulen sei vorbildlich

Freudenberg..  Wenn Michael Albrecht von seiner Schule spricht, dann schwingt Begeisterung mit: über den guten Start der Gesamtschule Freudenberg vor zwei Jahren, der hohen Akzeptanz für die auf mittlere Sicht einzige weiterführende Schule der Stadt, die vielen „starken“ Schüler und die Bereitschaft vieler Eltern zur Mitwirkung. Im Schulausschuss berichtete der Rektor über den aktuellen Stand und den Visionen für die nähere Zukunft.

Genehmigung liegt vor

Wesentliches Thema in diesem und im nächsten Jahr wird die Errichtung der Mensa im ehemaligen Hallenbad sein. Dort sah sich der Ausschuss vor seiner Sitzung um und ließ sich von Theo Gahlen vom städtischen Gebäudemanagement erläutern, wie sich die Arbeiten entwickeln. Noch befindet sich das vor drei Jahren stillgelegte Bad in einem Rohbauzustand, doch das wird sich rasch ändern. Die Genehmigungsplanung für das bis zu drei Millionen Euro teure Projekt liegt inzwischen vor und soll diese Woche im Bauausschuss vorgestellt werden. Wobei die Frage der Kosten nicht letztlich geklärt ist; Rat und Verwaltung wollen weniger ausgeben.

Die Mensa ist wichtiger Bestandteil im Ganztagskonzept der Schule, zumal mit den in wenigen Jahren erreichten neun Jahrgängen bis zu 800 Schülerinnen und Schülern im dann voll der Gesamtschule zur Verfügung stehenden Schulzentrum unterrichtet werden. Auch die Verwaltung der Schule soll zum Teil im ehemaligen Hallenbad unterkommen – Platz ist genug vorhanden, wenn auch ein Raumkonzept erst dann erarbeitet wird, wenn klar ist, welche Flächen vorhanden sind, wie Andreas Wisser von der städtischen Schulverwaltung sagte.

Kooperation mit Technikmuseum

Die Zusammenarbeit mit den beiden auslaufenden Nachbarn – Haupt- und Realschule – nannte Michael Albrecht vorbildlich. Viele Synergieeffekte werden genutzt; ohnehin sind zahlreiche Lehrkräfte von dort inzwischen an die Gesamtschule gewechselt. Auch die Kooperation mit Technikmuseum, Musikschule und Freilichtbühne stellte Albrecht heraus. Theater spielen ist an der Gesamtschule ein wichtiges Angebot. In Vorbereitung ist das Stück „Die Nibelungen“.Aber auch die Einbindung in das kommunale Geschehen funktioniert: So ist die Gesamtschule ebenfalls in die Planung für die Neugestaltung des Gambachsweihers eingebunden.

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