Stadt würdigt Einsatz für das Klima

Hilchenbach..  Seit 2006 können Bürger in Hilchenbach am Umweltschutz mitarbeiten und dafür eine Förderung erhalten. Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab belohnte jetzt ein weiteres Mal zwölf Hilchenbacher Haushalte für ihr Engagement.

Helga Dellori, Christoph Münker, Heike und Manfred Rill sowie Dieter und Marianne Krischok installierten Holzheizungen. Doris Prager und Guido Ludwig, Carina Flender und Frank Hein sowie Stefan Hamann bauten Wärmepumpen ein. Erika Wilke und Knut Gemeine errichteten Solaranlagen. Michael Roth installierte eine Scheitholzanlage, Katharina Galle eine Pelletheizung und Elke Jung eine Photovoltaikanlage. Sie bekamen jeweils 200 Euro, die der Bürgermeister traditionell bar überreicht.

Gesamtförderung: 36 600 Euro

Finanziert wird der Umweltfonds durch die Carl-Kraemer-Stiftung und die Stadtsparkasse. Seit 2007 wurden insgesamt 183 Maßnahmen mit 36 600 Euro unterstützt.Wer sich um die Prämie bewirbt, muss nachweisen, dass er mindestens 2000 Euro in sein Projekt investiert und dies innerhalb von sechs Monaten umgesetzt hat. „Dies ist ein Lob für die erbrachte Leistung“, betonte Bürgermeister Hasenstab, „darauf können wir stolz sein.“

Hasenstab stellte das städtische Engagement für den Klimaschutz dar: Auf der Lümke steht ein Bürgerwindpark, auf Dächern städtischer Gebäude wurden Solaranlagen installiert. 2011 bekam die Stadt den „European Energy Award“ verliehen; sie trägt den Titel „Energie- und Klimaschutzkommune“. 2014 hat Klimaschutzmanagerin Birgit Frerik-Liekhues ihre Arbeit aufgenommen, bereits seit 2005 ist Oliver Fischer als Energieberater im Einsatz.