Sprachkurse sind bei VHS Hilchenbach wenig gefragt
30.01.2008 | 17:44 Uhr 2008-01-30T17:44:00+0100Gesundheit und berufsbezogene Bildung sind die meistgefraten Fachbereiche in der Hilchenbacher Zweigstelle der Kreisvolkshochschule. Sprachen „gehen” nicht mehr.
„Sprachkurse waren damals in der Wilhelmsburg besser besucht”, stellte Zweigstellenleiterin Dr. Karin Keppel-Kriems fest, als sie jetzt im Schulausschuss berichtete. Gerade für ältere Menschen sei das Domizil in den ehemaligen Pavillons des Jung-Stilling-Gymnasiums nur schwer erreichbar. Die Nachbarstadt Kreuztal biete in Dreslers Park „wesentlich bessere Voraussetzungen”, sagte Dr. Karin Keppel-Kriems, die die Zweigstelle seit zehn Jahren leitet. Zudem bestünden dort bessere Aussichten, auch Aufbaukurse belegen zu können, die in Hilchenbach häufig mangels Teilnehmern nicht mehr zustande kommen.
1114 Teilnehmer haben 2007 die 63 Kurse belegt, darunter waren 302 bei Sonderveranstaltungen, in der Regel mit dem Gebrüder-Busch-Kreis. Im ersten Semester fanden 30 von 45 angebotenen Kursen statt, im zweiten 31 von 46. Im ersten Semester 2008 umfasst das Angebot 44 Veranstaltungen, darunter 14 im Bereich Gesundheit, zwölf in berufsbezogener Bildung und sieben in Freizeit und kreativem Gestalten. Bei den fünf Sprachkursen handelt es sich hauptsächlich um Engelischkurse. Früher gab es auch Französisch, Spanisch und Italienisch in Hilchenbach. „Das Angebot schrumpft, wenn die Nachfrage nicht da ist”, sagte Dr. Karin Keppel-Kriems. Verschnupft reagierte die Zweigstellenleiterin darauf, dass die vier Tafeln „Volkshochschule beginnt” nicht durch den Bauhof an den Ortseinfahrten aufgestellt wurden. Ihr sei nahe gelegt worden, diese Arbeit in Zukunft selbst auszuführen. Stadtrat Udo Hoffmann: „Das ist vielleicht ein Missverständnis.”
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