Spielraum für die Kommunen ist begrenzt

Wer sich nicht darauf verlassen will, dass Grundstücksbesitzer keine Geschäfte mit Windpark-Investoren machen, setzt darauf, dass die Stadt von vornherein möglichst wenig Raum für Windräder öffnet. Deren Spielraum ist allerdings begrenzt, wie die Verwaltung immer wieder deutlich macht.
Substanzieller Raum: Das ist die Fläche, die übrig bleiben muss für Windräder. Ist die zu klein, gilt der Plan nicht — theoretisch wäre dann wieder das ganze Stadtgebiet frei. Denn Windräder sind nach dem Baugesetz „privilegiert“. Aber: Es gibt keine Formel, wie groß der substanzielle Raum ist, nur Urteile von Gerichten für Einzelfälle.
Abschichtung: Noch so eine Vokabel, die immer wieder vorkommt. Schicht für Schicht wird der Teil des Stadtgebiets verkleinert, der für Windräder zur Verfügung steht. Da spielen zum Beispiel Abstände zur Wohnbebauung oder zu Naturschutzgebieten eine Rolle.
Regionalplan: Konkurrent der städtischen Planung mit kleineren Windkraftzonen, meist auf der Stadtgrenze. „Keine Alternative“, sagt die Stadt. Denn die Kritierien, mit denen die Regionalplan-Standorte möglich werden, müssen für das ganze Stadtgebiet angewendet werden. Also nicht 1000, sondern nur 800 Meter Abstand zur Wohnbebauung. Da ist der Hellerkopf, und nicht nur der, locker wieder drin.
Verhinderungsplanung: Zum Beispiel mit großen Mindestabständen so planen, dass alle Standorte unmöglich sind. Ist verboten.