SPD ist von Gemeinschaftsschule überzeugt
07.02.2012 | 17:54 Uhr 2012-02-07T17:54:00+0100Netphen. Die im vorigen Jahr neu eröffnete Gemeinschaftsschule in Burbach, als Schulform „Vorgängerin“ der Sekundarschule, hat sich die Netphener SPD-Fraktion angesehen. Die neue Schule, die vierzügig mit über 90 Fünftklässlern gestartet ist, stoße in Burbach „trotz einer anfänglichen gewissen Skepsis auf breite Zustimmung in der Bevölkerung und bei den Eltern“, heißt es in der Pressemitteilung der SPD. Anlass für den Besuch war das gerade beginnende Anmeldeverfahren für die Netphener Sekundarschule – „eine richtige, zukunftweisende Entscheidung“, folgern die Netphener aus ihren Eindrücken in Burbach.
Bürgermeister Christoph Ewers begrüßte die Delegation. Falk Heinrichs, SPD-Gemeinderatsmitglied und Ausschussvorsitzender für Kultur, Sport und Soziales, berichtete von einem parteiübergreifenden Konsens für die neue Schulform im Burbacher Rat.
Burbacher Erfahrungen
Schulleiterin Mechthild Ermert-Heinz hob die differenzierte Förderung der Schüler hervor. Ermöglicht wird diese – wie auch an der Sekundarschule – durch eine geringere Stundenbelastung der Lehrkräfte, kleinere Klassengrößen und einen günstigeren Zuweisungsschlüssel für Lehrkräfte. „Viele Vorbehalte, die im Vorfeld gegenüber der Einrichtung bestanden, haben sich in Wohlgefallen aufgelöst“, berichtete Mechthild Ermert-Heinz.
Lehrkräfte und Schüler, die mit den Gästen aus Netphen sprachen, waren sich einig: Auch die längeren Unterrichtszeiten an drei Tagen in der Woche (bis 15.40 Uhr) stellen kein Problem dar: Das Mensaessen schmeckt, Hausaufgaben sind nicht mehr zu erledigen, und außerschulischen Aktivitäten steht ab 16 Uhr nichts im Wege.
0mitdiskutieren