SPD für Erhalt der Grundschulen

Neunkirchen..  Die SPD schließt sich Bedenken von Eltern und Schulen gegen die Schließung der drei Grundschulstandorte und der Eröffnung einer zentralen Grundschule an. „Die SPD-Fraktion lehnt solche Schließungen entschieden ab, solange die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden und es Alternativen gibt“, heißt es in der Pressemitteilung, „andernfalls ist zu befürchten, dass die von der konservativen Allianz verursachten leeren Schulen in der Folgezeit zu leeren Dörfern führen.“

Zweifel äußert die SPD daran, dass CDU, UWG und FDP nur deshalb einen Aufschub um ein Jahr auf das Schuljahr 2017/18 vorschlagen, weil vorher der Teilstandort der Burbacher Sekundarschule in Neunkirchen errichtet werden muss und daher ein Aus- und Umzug der Hauptschule in das Realschulgebäude nicht möglich ist. „Die nachhaltigen Proteste von Schulen, Eltern, Schülern, der politische Gegenwind, die jüngst angelaufene offene Petition für den Erhalt der Grundschulstandorte sowie ein drohendes Bürgerbegehren dürften ebenso Wirkung gezeigt haben.“

Verbund mit Struthütten ist möglich

Die SPD wirft den drei Fraktionen vor, „offenbar überhaupt kein ­Interesse an einer transparenten, ergebnisoffenen Diskussion über die Entwicklung der Neunkirchener Grundschul- sowie der Schullandschaft insgesamt zu haben“. Nicht gelten lassen will die SPD den Hinweis auf die demografische Entwicklung. „Dieses Argument zieht nicht, da derzeit fünf Eingangsklassen gebildet werden können.“ Falls die Anzahl der Kinder in Struthütten nicht mehr ausreichen sollte, könnte die Grundschule Struthütten als Teilstandort der Grundschule Neunkirchen geführt werden.