Sparkasse trainiert Schüler
04.02.2008 | 17:50 Uhr 2008-02-04T17:50:00+0100
Das Kreuztaler Gymnasium und die Sparkasse wollen in Zukunft zusammenarbeiten. Am Freitag unterzeichneten Schulleiter Herbert Hoß und die Leiterin der Sparkassen-Personalentwicklung, Gesine Westhäuser, eine Kooperationsvereinbarung.
Es ist die erste Vereinbarung dieser Art, die das Friedrich-Flick-Gymnasium eingeht; weitere mit anderen Unternehmen sollen folgen. Ziel der Zusammenarbeit mit der Sparkasse sei es, die fachliche, soziale und persönliche Kompetenz der Schüler zu stärken und ihnen Wissen über wirtschaftliche Inhalte und Zusammenhänge als unverzichtbare Basis für ein erfolgreiches Berufsleben zu vermitteln. Gesine Westhäuser: „Das erste Thema wird der Bereich Studienfinanzierung sein.” Eine Kundenberaterin der Sparkasse soll Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse die verschiedenen Möglichkeiten nahe bringen; auch die Uni solle mit eingebunden werden. Ein weiteres Thema soll die Altersvorsorge sein. Neben dem Einsatz von Sparkassenexperten in der Schule und im Unterricht insbesondere bei wirtschafts- und finanzkundlichen Themen sind Betriebserkundungen und Praktika im Hause der Sparkasse Siegen sowie Bewerbertrainings und andere berufsvorbereitende Veranstaltungen vorgesehen. Gesine Westhäuser: „Wir wollen zum Beispiel Bewerbungsgespräche simulieren. Ein Zeugnis ist zwar eine Eintrittskarte. Doch es kommt ganz wesentlich darauf an, sich verkaufen zu können und soziale Kompetenz zu zeigen.” Die Aktivitäten sind Bestandteil der schulischen Lehrpläne oder sonstiger zum Schulprogramm gehörender Maßnahmen. Eine ähnliche Form der Zusammenarbeit, ebenfalls vertraglich fixiert, gibt es bereits zwischen Sparkasse und der Siegener Rudolf-Steiner-Schule sowie der der Gesamtschule Eiserfeld und dem Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung. Allerdings stünden die Leistungen der Sparkasse allen Schulen auch ohne schriftlich fixierte Kooperation offen, sagt Gesine Westhäuser Auch bei der Vergabe von Praktikums- oder Ausbildungsplätzen würden Schülerinnen und Schüler der Kooperationsschulen nicht bevorzugt.
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