SEK stürmt Haus in Siegener Stadtteil Geisweid

Die SEK-Beamten rüsten sich für den Einsatz.
Die SEK-Beamten rüsten sich für den Einsatz.
Foto: Jürgen Schade
Ein SEK-Kommando hat am Freitag ein Haus in Siegen-Geisweid gestürmt. Darin wurde ein Räuber vermutet, der eine Frau (69) bedroht haben soll. In dem Haus befand sich aber nur ein Rentner.

Siegen-Geisweid.. Ein SEK-Kommando hat am Freitagabend um kurz nach 20.30 Uhr ein Haus in Geisweid gestürmt. Gegen 18 Uhr war die Polizei über Notruf wegen eines möglichen Raubdeliktes alarmiert worden. Viele Schaulustige verfolgten am Abend den Einsatz hinter der Sperrzone.

Nach ersten Informationen der Siegener Polizei soll ein Täter zuvor eine Frau in der Königstraße vor ihrem Haus mit einer Schusswaffe bedroht und in ihre Wohnung gedrängt haben. Er soll die 69-Jährige aufgefordert haben, ihm Schmuck und Bargeld zu geben.

Um kurz nach 20.30 Uhr geht das SEK ins Haus

In einem unbeobachteten Augenblick schaffte es die Frau nach derzeitigem Erkenntnisstand, sich zu befreien. Die Polizei traf wenig später ein. Der mutmaßliche Räuber soll sich zu dieser Zeit noch im Haus aufgehalten haben – zusammen mit dem gesundheitlich beeinträchtigten 74-jährigen Ehemann der Frau.

Über die Leitstelle wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) angefordert. Die Situation klärte sich um kurz nach 20.30 Uhr: Polizisten drangen in das Haus ein. Sie trafen nur den 74-jährigen Ehemann an, nicht aber den mutmaßlichen Räuber.

Der Tatort wurde während des Einsatzes weiträumig abgesperrt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an und sollen zeigen, was sich am Freitagabend am Tatort abgespielt hat. Hinweise zum dem Fall nimmt die Polizei unter 0271/70990 entgegen

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