Schulsozialarbeit für zwei Jahre gesichert

Freudenberg..  Der Zusammenschluss der Osterberg-Förderschule mit der Pestalozzi-Schule in Siegen ist zwischen den beiden Kommunen geregelt. Die Büschergrunder Schule soll Teilstandort der Siegener Förderschule werden.

Wie auch andere Förderschulen im Kreisgebiet ist die Freudenberger Einrichtung allein nicht existenzfähig, weil sie die Mindestgröße nicht mehr erreicht. Im Schulausschuss berichtete Bürgermeister Eckhard Günther, dass sich die nächste Bürgermeisterkonferenz mit dem Thema beschäftigen werde.

Obwohl die Verwaltung vor 2019 keine Möglichkeit sieht, ein Ganzjahresbad zu planen oder gar zu finanzieren, wünschte der Schulausschuss, jetzt schon eine Arbeitsgruppe zu bilden. Sie soll sich mit der „Zukunft des Schwimmens in Freudenberg“ befassen, da seit Schließung des Hallenbads vor knapp drei Jahren das Schulschwimmen auf die Sommermonate begrenzt ist.

Die weitere Fortführung der Schulsozialarbeit hängt in Freudenberg davon ab, in welchem Umfang die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel vom Kreis Siegen-Wittgenstein weitergeleitet werden. Für 2015 und 2016 ist die nur noch auf die Grundschulen beschränkte Schulsozialarbeit allerdings gesichert, weil eine der ursprünglich zwei halbtags beschäftigten Sozialarbeiterinnen bereits im vorigen Sommer die Stadt Freudenberg verlassen hat. Die frei gewordenen Mittel werden für die verbliebene Fachkraft eingesetzt.

Zur Kenntnis genommen wurde im Schulausschuss ferner die Mitteilung der Gesamtschule über das abgelaufene Anmeldeverfahren (wir berichteten).

Wenige Anmeldungen aus Alchen

Allerdings wurde auch mit einiger Besorgnis festgestellt, dass im Sommer aus der Grundschule Alchen nur sieben Kinder an die Gesamtschule wechseln werden. Insgesamt lagen bis zum Stichtag 97 Anmeldungen vor, wobei Schulleiter Michael Albrecht noch mit weiteren Nachzüglern rechnet. Vierzügig bleibt die Schule allemal.

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