Sanierung der A 45 muss aus Südwestfalen gesteuert werden

Siegen-Wittgenstein..  Der Präsident der IHK Siegen, Felix G. Hensel, fordert bei den anstehenden Umstrukturierungen des Landesbetriebs Straßenbau NRW auf die bevorstehende Sanierung der A 45 zwischen Siegen und Dortmund Rücksicht zu nehmen. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek will den Landesbetrieb Straßenbau neu ordnen. Die drei Standorte Meschede/Paderborn, Bielefeld und Netphen sollen zu einem zusammen gelegt werden.

„Das Projekt Sauerlandlinie ist am effektivsten umzusetzen, wenn die Kräfte von Straßen NRW in Südwestfalen gebündelt werden. Je komplexer ein solches Projekt ist, desto wichtiger wird eine kompetente Steuerung vor Ort“, so Hensel. Auf diesem Weg seien die Sanierung und der Ausbau dieser für die heimische Industrie so wichtigen Verkehrsader am effektivsten machbar. „Ein so umfangreiches und für die südwestfälische Wirtschaft überlebenswichtiges Projekt sollte man nicht aus Bielefeld steuern. Das sind zwei Stunden Fahrtzeit, die man zum größten Teil auf der A 45 verbringt.“ Der IHK-Präsident fordert die regionalen Landtagsabgeordneten auf, sich für dieses Anliegen in Düsseldorf stark zu machen. Die Wirtschaft stehe ohne „wenn und aber“ hinter dem sechsspurigen Ausbau der Sauerlandlinie. Man werde diese politische Forderung auch direkt an den Minister richten, ergänzte Hermann-Josef Droege, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Siegen. Die erste Gelegenheit hierzu biete sich in der kommenden Woche. Am 21. Januar legten die Industrie- und Handelskammern Dortmund, Hagen und Siegen im Rahmen eines Fachgesprächs einen „Masterplan A 45“ vor. Minister Groschek habe seine Teilnahme zu dieser Fachveranstaltung zugesagt.