Rund 150.000 Euro Schaden bei Wohnhausbrand
14.02.2010 | 15:21 Uhr 2010-02-14T15:21:00+0100
Siegen. Bei einem Wohnhausbrand in der Rosterstraße ist am Samstag ein 52-jähriger Familienvater bei dem Versuch, das Feuer im Kinderzimmer zu löschen, verletzt worden. Seine Frau und die beiden Kinder konnten sich in Sicherheit bringen.
Aus bislang ungeklärten Gründen war gegen 21.30 Uhr das Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehrleute hatten erhebliche Probleme, an den Brandherd heran zu kommen. Bei ihrem Eintreffen schlugen die Flammen meterhoch aus dem Fenster. Die Feuerwehrmänner versuchten zunächst, von innen den Brand zu bekämpfen, da es für die Drehleiter fast unmöglich war, mit dem Fahrzeug hinters Haus zu kommen. In der Zwischenzeit hatten die Flammen auf den gesamten Dachstuhl übergegriffen und sich im Spitzboden festgebrannt. Da es mittlerweile gelungen war, eine Drehleiter in Position zu bringen, konnte das Feuer nun auch von außen bekämpft werden.
Außer dem Löschzug der hauptamtlichen Wache waren die Löschzüge Eiserfeld, Hain, Hammerhütte, Bürbach und zeitweise auch Weidenau im Einsatz. Erst nach fast drei Stunden konnte Einsatzleiterin Susanne Kaphamel „Feuer unter Kontrolle” melden – und fast fünf Stunden später waren auch die letzten Brandnester abgelöscht. Nach derzeitigem Stand ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf circa 150 000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
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