Ruhezeit ist abgelaufen

Wilnsdorf..  Der Bauhof, der für die Pflege und Gestaltung der Friedhöfe in den elf Ortsteilen der Gemeinde Wilnsdorf verantwortlich ist, ebnet im Frühjahr Grabstätten ein, deren — je nach Bestattungsform 20- oder 30-jährige — Ruhezeit abgelaufen ist. „Die Grabstätten bestehen oft aus sehr schweren Natursteinen, die Fundamente sind aus Beton“, erklärt Martin Klöckner, Fachbereichsleiter Umwelt und Bauen bei der Gemeinde Wilnsdorf. Deswegen greifen die Mitarbeiter des Bauhofs beim Abräumen der Grabstätten auf den Friedhofsbagger zurück, mit dem sonst die Gräber ausgehoben werden.

Flächen werden begrünt

Steine und Beton werden anschließend mit einem besonders wendigen Radlader, der auf den teils schmalen Friedhofswegen und auch im Bereich der Grabfelder fahren kann, vom Friedhof abtransportiert. Wenn die Grabstätten abgeräumt sind, wird die Oberfläche mit Mutterboden bedeckt und Gras eingesät. „Auf diese Weise werden in diesem Frühjahr 182 Gräber eingeebnet und wieder begrünt“, fasst Klöckner zusammen. Über geplante Einebnungen werden die Grabnutzungsberechtigten von der Gemeinde informiert. Manchmal werden auch vorzeitige Einebnungen beantragt, die in Ausnahmefällen zugelassen werden.

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